LINDLEINSMÜHLE

Schwimmen im Bad oder Essen in der Schüler-Betreuung?

Eigentlich war schon der Abgesang auf das in die Jahre gekommene Bad in der Lindleinsmühle neben der Gustav-Walle-Schule erklungen. Der Stadtrat hatte einen Beschluss gefasst: Das Hallenbad, das nur noch den Schulen und den Vereinen zur Verfügung steht, wird geschlossen, wenn eine größere Reparatur anfällt.
Nach einem Gutachten würde die Sanierung bis zu 4,5 Millionen Euro kosten. Nun sieht es wieder so aus, als würde die CSU-Fraktion über eine Rettung nachdenken. Jedenfalls wollen die Politiker genauere Zahlen über Minimalsanierungen und staatliche Förderungen haben.

Schulreferent Muchtar Al Ghusain hat eigene Pläne vorgelegt, nach denen anstelle des Badevergnügens künftig eine kleine Sporthalle für Schulen und Vereine, Aufenthaltsräume für ein Ganztagesschulangebot in der Lindleinsmühle, eine multifunktional nutzbare Mensa mit Küche und Büros für den allgemeinen Sozialdienst entstehen sollen. Große Unterstützung bekommt Al Ghusain von Sozialreferent Robert Scheller.

Große Ablehnung kommt von einer Bürgerinitiative, die seit Jahren um den Erhalt des Bades kämpft. Für sie geht beides: Schülerunterbringung und minimal saniertes Schwimmbad. Eine Entscheidung soll in einer der nächsten Stadtratssitzungen fallen.
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