WÜRZBURG

Sechs der zehn Iraner setzen Hungerstreik aus

Sechs der zehn iranischen Flüchtlinge in Würzburg, die seit Wochen demonstrieren, haben am Sonntag ihren zweiten Hungerstreik nach sieben Tagen erneut ausgesetzt.

Wie die Flüchtlinge mitteilten, wollten vier Iraner, die inzwischen als politische Flüchtlinge anerkannt sind, damit ein „positives Zeichen“ an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg senden für dessen schnelle Reaktion nach dem erneuten Hungerstreik.

Zwei weitere Iraner setzen den Hungerstreik auf Anraten ihrer Ärzte momentan aus. Die beiden Männer würden aber wie auch die vier inzwischen anerkannten Flüchtlinge aus Solidarität weiter mit den vier übrig gebliebenen Hungerstreikenden in der Würzburger Innenstadt demonstrieren.

Der Sprecher der zehn Iraner, Hassan „Massoud“ Hosseinzadeh sowie Arash Dosthossein, Mohammad Hassanzadeh und Armin Jahanizadeh bleiben jedoch weiter im Hungerstreik, damit das BAMF auch sie als Flüchtlinge anerkennt.

In den nächsten Tagen wollen die zehn Iraner ihr weiteres Vorgehen erneut beraten. Dabei soll es um den weiteren Ablauf ihres Hungerstreiks gehen und um die Fortsetzung ihres Protestes in der Innenstadt. Derzeit ist der Infostand am Unteren Markt noch bis 14. Mai genehmigt.

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