Uffenheim

Segen bringen – Segen sein!

Die Sternsinger bringen Ihre Gaben zur Krippe.
Foto: Oliver Hutzler | Die Sternsinger bringen Ihre Gaben zur Krippe.

Das fasst zusammen, was wir Sternsinger jedes Jahr aufs Neue tun.

Wir gehen am 6. Januar von Haus zu Haus und bringen Gottes Segen für das neue Jahr zu den Menschen, die uns gerne sehen möchten. Hierfür finden wir uns normalerweise bereits im Dezember zum ersten Vorbereitungstreffen im Pfarrzentrum ein.

Aber wer ist wir?

Das sind Kinder im Alter von 9 bis 19 Jahren und junggebliebene Erwachsene. Entgegen der weitläufigen Meinung sind wir keine rein katholische Truppe. Wir freuen uns über alle Kinder aus allen Konfessionen, die Gottes Segen in die Häuser unserer Gemeinschaft bringen wollen. Wir spielen und erleben Gemeinschaft, wo jeder so akzeptiert wird, wie er ist und alle haben Spaß zusammen.

Die „Neuen“ werden darüber informiert, was eigentlich die Sternsinger machen. So ähnlich, wie ich das heute hier mache. Und wir sehen uns das aktuelle Beispielland und das Thema an, denn mit dem Geld das die Sternsinger sammeln, werden sie ein Segen sein. Für viele andere Kinder auf der ganzen Welt.

Mit dem Geld das wir sammeln, unterstützt das Kindermissionswerk circa 2 000 Projekte weltweit. Dieses Jahr heißt das Thema: Kindern Halt geben – In der Ukraine und Weltweit.

Aber warum brauchen die Kinder dort besonderen Halt? In dem Beispiel, das dieses Jahr im Mittelpunkt steht geht es darum, dass viele Kinder eine ganztägige Betreuung brauchen, da ihre Eltern im Nachbarland Polen zur Arbeit gehen, weil sie dort mehr verdienen als in ihrem Land. Die Kinder wachsen somit ohne Eltern auf. Polen braucht diese Arbeiter, weil sie billiger sind als die Arbeiter im eigenen Land. Außerdem arbeiten diese aus den gleichen Gründen im Nachbarland Deutschland.

Unterstützung nachhaltiger Projekte

Die Sternsinger unterstützen unter anderem Kindertagesstätten in der Ukraine, wo die Kinder durch viele Aktivitäten, Ablenkung, Trost und Halt finden.

Die Projekte, die Unterstützt werden sind aber keine Strohfeuer, sondern dauerhaft und nachhaltig. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass unsere Sammlung jedes Jahr stattfindet, denn auch, wenn dieses Jahr die Ukraine im Vordergrund steht, laufen die Projekte in Indien oder Somalia weiter.

Deshalb haben wir uns entschieden, auch dieses Jahr den Segen in möglichst viele Häuser zu bringen und auf die Projekte der Sternsinger aufmerksam zu machen. Wir haben also alle unsere Sternsinger angesprochen und gebeten, unsere Gemeinschaft dieses Jahr mit einer gemeinsam gestalteten Wand zum Ausdruck zu bringen.

300 Pakete mit Segensklebern

Normalerweise besuchen wir dann an den Tagen um den 6. Januar bis zu 200 Haushalte, sowie die Einrichtungen: Betreutes Wohnen der Diakonie, das Gerlach von Hohe Lohe Stift und das Haus der Betreuung. Aber auch die Feuerwehr und der FV Uffenheim werden jedes Jahr besucht.

Da wir in diesem Jahr nicht persönlich vorbeischauen können, haben wir 300 Pakete mit Segensklebern gepackt und diese in unserer Kirche, sowie in Herbolzheim und in den evangelischen Kirchen in Uffenheim ausgelegt. Es ist sehr erfreulich, dass sich bereits viele dafür entschieden haben, die Segenspäckchen mitzunehmen und uns bei unseren Projekten zu unterstützen. Den Wohnheimen haben wir eigene Päckchen vorbeigebracht. Die Pflegekräfte werden uns dort sicherlich gut vertreten und mit den Bewohnern zusammen den Wohnraum segnen.

Gemeinschaft auf Distanz zu erleben ist schwer, aber nicht unmöglich. Ich denke wir haben alle in den letzten Monaten gelernt, wie wertvoll plötzlich die kleinen Zeichen der Freundschaft und Gemeinschaft für uns geworden sind.

Auf die Gemeinschaft mit Gott können wir vertrauen und das gibt uns Zuversicht nicht allein zu sein.

Von: Olvier Hutzler und das Sternsingerteam in Uffenheim

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