Veitshöchheim

Sparsam: Veitshöchheim will 13,5 Millionen Euro investieren

Der größte Posten im Investitionsplan 2021 der Gemeinde Veitshöchheim ist mit 2,675 Millionen Euro die Restfinanzierung der Generalsanierung der 54 Wohnungen der gemeindlichen Bundeswehr-Mietwohnanlage.
Foto: Dieter Gürz | Der größte Posten im Investitionsplan 2021 der Gemeinde Veitshöchheim ist mit 2,675 Millionen Euro die Restfinanzierung der Generalsanierung der 54 Wohnungen der gemeindlichen Bundeswehr-Mietwohnanlage.

Trotz der immensen Rücklagen von 21,8 Millionen Euro hielten die vier Fraktionen des Gemeinderates sich bei der Vorberatung des Haushalts 2021 mit Anträgen zurück. Es wurden nur wenige neue haushaltsrelevante Anträge eingereicht.

So nahm die CSU/VM von Haushaltsanträgen für 2021 ganz und gar Abstand. Oberste Priorität, so ihr Sprecher Marc Zenner, habe die verantwortungsbewusste Durchführung begonnener und beschlossener Projekte. Weiter sollen Einsparpotentiale genutzt werden, wo es möglich ist. Wenn sich die Finanzlage wieder erhole, dann werde seine mit zehn Sitzen im Gremium einschließlich Bürgermeister stärkste Fraktion neue Projekte anstoßen.

Auf kostenintensive Anträge wird 2021 verzichtet

Auch die mit fünf Sitzen zweitstärkste Fraktion der Grünen hat, so ihre Sprecherin Christina Feiler, angesichts der ungewissen finanziellen Situation der Gemeinde auf Grund von Corona auf kostenintensive Anträge verzichtet, im Einzelnen aber einige kleinere Anträge gestellt, für die Haushaltsmittel vorgesehen sind wie Fahrradstellplätze in der demnächst neugestalteten Kirchstraße, Schattenspender an den Kinderspielplätzen (auch Antrag der SPD), EU-Mittelpunktsfest für die Bevölkerung nach der Corona-Pandemie, vier Schöpfbecken im Waldfriedhof und Barrierefreiheit der Bushaltestelle im Birkental.

Keine Mittel vorgesehen wurden für 2021 nach kontroverser Diskussion für den von den Grünen beantragten Waldkindergarten, ebenso auch nicht für die von der SPD thematisierten Maßnahmen Rampe an den Mainfrankensälen und Damendusche im Geisbergbad.

15 000 Euro zur Förderung wassersparender Privatmaßnahmen

Mehrheitlich gebilligt hat das Gremium den Grünen-Antrag 15 000 Euro zur Förderung wassersparender Privatmaßnahmen wie Versickerung, Dachbegrünung und Zisternenbau in den Haushalt aufzunehmen, ebenso von 5000 Euro für einen Umweltwettbewerb entsprechend einem Antrag der UWG-Fraktion.

Lag die Investitionssumme im Vorjahr bei 5,0 Millionen Euro, so werden heuer 13,5 Millionen Euro für die Durchführung aller investiven Maßnahmen benötigt. Im Hochbau sind dies für investive Maßnahmen insgesamt 7,3 Millionen Euro eingeplant, für den Unterhalt 1,9 Millionen Euro, im Tiefbau insgesamt 4,6 Millionen Euro, für den Unterhalt 683 000 Euro.

Ab 2022: Rathaussanierung und Kindergartenneubau

Nach der Finanzplanung sollen dann im Jahr 2022 als größere Projekte die Rathaussanierung mit rund 3,0 Millionen Euro in Angriff genommen werden, ebenso für 5,8 Millionen Euro in den Jahren 2022 bis 2024 ein Kindergartenneubau sowie 2022 die Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges für die Feuerwehr mit einem Ansatz von 420 000 Euro.

Noch nicht berücksichtigt in der Finanzplanung sind die Kosten für die Neugestaltung der Bereiche Neuer Steg, Alter Steg, Dreschplatz und Mainfrankensäle, die beim Städtebauförderungsprogramm angemeldet worden sind. Hier ist laut Götz der Bescheid abzuwarten. Entsprechende Haushaltsansätze würden dann im endgültigen Haushaltsplan vorgenommen.

Geplante investive Maßnahmen

Im Einzelnen plant die Gemeinde Veitshöchheim an investiven Maßnahmen:     
- 2,675 Millionen Euro Generalsanierung Bundeswehrwohnanlage - Restkosten;   
- 450 000 Euro Grundstückserwerb;  
- 550 000 Euro Feuerwehrhausanbau mit weiteren 1,2 Millionen Euro 2022 und 2023;   
- je 1,95 Millionen Euro Generalsanierung Eichendorffschule in den Jahren 2021, 2022 und 2023;   
- 750 000 Euro Kindergarten-Krippenanbau Kuratie;   
- 272 000 Euro Ausleihungen für Investitionen Sportvereine;   
- 610 000 Euro Sanierung Tartanbahn Freisportanlage - Restkosten;   
- 4,55 Millionen Euro Tiefbaumaßnahmen (u.a. Ausbau Kirchstraße, Kostenanteil Mainsteg, Kostenantiel Wü 3 Kreisverkehr Oberdürrbach und Ortsdurchfahrt Gadheim);   
- 184 000 Euro Straßenbeleuchtung;   
- 200 000 Euro Aussegnungshalle.
Quelle: gz
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