Greußenheim

MP+Sprengungen im Steinbruch: Hat die Gewerbeaufsicht einen Fehler gemacht?

In Roßbrunn wird gesprengt, in Greußenheim wackelt die Siedlung, sagen Betroffene. Eine Beschwerde hat das Gewerbeaufsichtsamt überprüft. Wie glaubhaft sind die Ergebnisse?
Im Steinbruch der Firma Benkert bei Roßbrunn wird Muschelkalk abgebaut und Gesteinsschichten immer wieder gesprengt. Sind die Detonationen so stark, dass sie im benachbarten Greußenheim Schäden verursachen können?
Foto: Thomas Fritz | Im Steinbruch der Firma Benkert bei Roßbrunn wird Muschelkalk abgebaut und Gesteinsschichten immer wieder gesprengt. Sind die Detonationen so stark, dass sie im benachbarten Greußenheim Schäden verursachen können?

Hat das Gewerbeaufsichtsamt bei der Überprüfung der Sprengungen im Roßbrunner Benkert-Steinbruch ein Auge zugedrückt? Nach der Beschwerde von Friedrich Hetzer aus Greußenheim über eine gewaltige Detonation im Steinbruch, die so stark gewesen sein soll, dass die Glasscheibe in seiner Wohnzimmervitrine gesprungen ist, haben Angestellte des Gewerbeaufsichtsamtes die Erschütterungen gemessen. Aber nicht am Fundament des Wohnhauses von Friedrich Hetzer in der Jägerstraße, wie es eine DIN-Norm eigentlich vorsieht.

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