Würzburg

Stadtteilarbeit in Zeiten von Corona – Familienrallye

Bei der Grombühler Familienrallye kam auch bunte Kreide zum Einsatz.
Foto: Jörg Kieser | Bei der Grombühler Familienrallye kam auch bunte Kreide zum Einsatz.

Was machen, wenn die eigentliche Aufgabe "Menschen zusammenbringen, vernetzen und begleiten ist, und dies in Zeiten von Corona ganz neu überlegt werden muss? Diese Frage diskutierten auch die Sozialarbeiter im Stadtteil Grombühl, hieß es in einer Pressemeldung der Stadt Würzburg. In Grombühl kooperieren das Kinder- und Jugendprojekt, der Familienstützpunkt und der Kupschackerclub bei vielen Veranstaltungen miteinander und bereichern mit Ferienfreizeiten, Festen, Flohmärkten, Herbstfeuer, offenen Treffs und anderen Veranstaltungen das Leben der Familien im Stadtteil Grombühl.

"Leider ist das aktuell keine gute Idee, viele Menschen an einem Ort zusammen zu bringen", meint Jörg Kieser, Verantwortlicher vom Kinder- und Jugendprojekt, der federführend den Grombühler Familienflohmarkt plant und durchführt. Zweimal im Jahr wird auf dem Wagnerplatz gefeilscht und gehandelt. In diesem Jahr musste man bereits im Frühjahr absagen, nun leider auch die Herbstveranstaltung.

So entstand laut der Pressemeldung die Idee, an diesem Tag eine Familienrallye namens "Tour de Grombühl" durchzuführen, um nicht alle Veranstaltungen Corona zum Opfer fallen zu lassen. Alle Familien erhielten eine individuelle Startzeit und begaben sich in 10 Minuten Abständen vom Kupschacker aus beginnend auf die Runde. Insgesamt 12 Stationen konnten angelaufen werden, die Weinberge wurden zuerst erklommen, bevor es wieder zurück in den Stadtteil ging.

"Nenne das vorletzte Wort auf der vorletzten Seite", so lautet eine Aufgabe, in der die Teilnehmer ein bestimmtes Buch im Bücherschrank auf dem Wagnerplatz finden mussten, den man in diesem Zuge auch gleich näher kennenlernen konnte. "Was gefällt dir besonders gut an deinem Stadtteil?", diese Frage durften die Teilnehmer mit Kreide auf dem Wagnerplatz hinterlassen und somit war der Platz auch an diesem Tag Mittelpunkt des Geschehens.

24 Familien waren laut der Pressemeldung angemeldet und konnten mit Abstand und an der frischen Luft eine gute Zeit verbringen. " Wir denken, es war eine rundum gelungene Veranstaltung", fassen Heike Hergenröther vom Familienstützpunkt und Hans Meyer vom Kupschackerclub die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer zusammen. Die Kinder sind da etwas euphorischer: "Es war heute richtig toll, wenn auch manche Aufgaben ganz schön schwer waren", gaben Lisa und Philipp zu. Für die 10-jährige steht schon jetzt fest, dass sie auch im nächsten Jahr dabei sein wird.

Zum Abschluss bekamen die Kinder bei Abgabe des Roadbooks noch einen Gutschein für den Buchladen Erlesen im Stadtteil. Denn mit der dunklen Jahreszeit hat man ja wieder mehr Zeit zu lesen und das ist nicht nur in Coronazeiten außerordentlich unterhaltsam, hieß es in der Pressemeldung.

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