Aub

Städtebauförderung: Aub plant Projekte für drei Millionen

Eine halbe Million Euro will die Stadt Aub in den Umbau der Alten Schule am Kirchplatz zum Bürgerhaus investieren.
Foto: Alfred Gehring | Eine halbe Million Euro will die Stadt Aub in den Umbau der Alten Schule am Kirchplatz zum Bürgerhaus investieren.

Für die Städtebauförderung im kommenden Jahr muss Aub den Förderbedarf melden. Die Stadtverwaltung schätzt die Kosten für die anstehenden Maßnahmen im kommenden Jahr auf knapp drei Millionen Euro.

Die Stadt Aub meldet geplante Investitionen von 50 000 Euro für das Kommunale Förderprogramm und 30 000 Euro für die städtebauliche Sanierungsberatung. Diese Beträge sind bis 2023 jährlich eingeplant. 400 000 Euro sind für ein privates Projekt zur Leerstandsbekämpfung vorgesehen, 1,5 Millionen Euro für die Sanierung zweier Häuser in der Etzelstraße. Für rund 100 000 Euro soll der Spielplatz am Spitalgarten saniert werden. Für 170 000 Euro soll im Haus der Wasserwacht ein Jugendraum eingerichtet werden. 500 000 Euro werden angemeldet für Sanierung und Umbau der alten Schule am Kirchplatz zum Bürgerhaus. Für weitere 100 000 Euro will die Stadt Aub einen Skaterplatz anlegen lassen.

Für die Sanierung der alten Schule in Aub und den Umbau zum Bürgerhaus stehen aus dem Förderprogramm "Soziale Investitionen" Zuschüsse von bis zu neunzig Prozent der Kosten in Aussicht. Diskussionen löste im Stadtrat aber der Bau eines Skaterplatzes aus.

Theo Theuerkaufer war der Ansicht, dies sei ein unnötiges Projekt. Üblicherweise führen dort nur wenige sportliche Jugendliche, während die anderen nur herumsäßen. Auch wenn für das Projekt hohe Zuschüsse gezahlt werden, seien das öffentliche Gelder, für die es bessere Verwendung gäbe. Für ihn hat eine Sporthalle Priorität. Auch Manfred Neeser hielt einen Skaterplatz für ein falsches Zeichen.

Dachsanierung dringend erforderlich: das Haus an der Ecke der Hauptstraße zum Marktplatz in Aub.
Foto: Alfred Gehring | Dachsanierung dringend erforderlich: das Haus an der Ecke der Hauptstraße zum Marktplatz in Aub.

Bürgermeister Roman Menth widersprach. Ihm liege ein Antrag Jugendlicher vor mit 170 Unterschriften, die einen Skaterplatz wünschen. Dies belege, dass die Jugend ein Interesse an einer solchen Einrichtung habe. Im Übrigen sei dies mit der Städtebauförderung abgesprochen. Der stellvertretende Bürgermeister Klaus Saliger stimmte ihm zu. Es sei auf jeden Fall eine Anlaufstelle, ein Treffpunkt für die Jugend. Ihm seien Familien bekannt, die eigens wegen ihrer Kinder nach Aub gezogen seien.

Der Stadtrat beschloss mit drei Gegenstimmen, Fördermittel für einen Skaterplatz zu beantragen. Der gesamten Bedarfsermittlung für 2021 stimmte der Stadtrat mit zwei Gegenstimmen mehrheitlich zu.

Für ein Gebäude am Marktplatz, das die Stadt Aub erworben hatte, beantragte die Bauverwaltung eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis, um am Dach eine Notsicherung durchführen zu können. Bei einem Ortstermin habe sich gezeigt, dass das Dach des Hauses an der Ecke der Hauptstraße zum Marktplatz in sehr kritischem Zustand ist. Der Stadtrat erteilte einstimmig sein Einvernehmen.

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