Helmstadt

Suche nach Fahrzeuginsassen per Hubschrauber

Symbolfoto.
Foto: Berthold Diem | Symbolfoto.

Am vergangenen Freitag ereignete sich auf der A3 bei Helmstadt in Fahrtrichtung Nürnberg ein Verkehrsunfall, teilt die Polizei in ihrem Bericht mit. Als die Beamten der Autobahnpolizei an der Unfallstelle eintrafen, fanden sie das verunfallte Fahrzeug verlassen vor. Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge befuhr gegen 21.25 Uhr ein blauer Audi A3 aus dem Zulassungsbezirk Lauf (LAU) die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Nachdem der Pkw Audi die Fahrzeuge zweier weiterer Fahrzeugführer rechts überholt hatte, kollidierte er mit dem Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzuges.

Die Wucht des Aufpralles war so massiv, dass es zu einer starken Rauchentwicklung kam und Fahrzeugteile sich über die gesamte Fahrbahnbreite verteilten. An vier nachfolgenden Fahrzeugen entstand durch diese Trümmerteile Sachschaden.

Nachdem die Autobahnpolizisten an der Unfallstelle eingetroffen waren, konnte niemand der anwesenden Personen Angaben zum Verbleib der Fahrzeuginsassen des Audis machen. Aufgrund des Schadensbildes musste davon ausgegangen werden, dass Fahrzeuginsassen möglicherweise verletzt und orientierungslos herumirrten.

Aus diesem Grund wurde mit einem Großaufgebot an Rettungskräften, bestehend aus Polizei, Feuerwehren aus Wüstenzell, Neubrunn, Bettingen und Wertheim sowie einer Rettungshundestaffel, nach Fahrzeuginsassen des Audis gesucht. Ferner wurde ein Hubschrauber angefordert, welcher mit technischem Equipment die Suche aus der Luft unterstützte.

Erst gegen 23.15 Uhr konnte in Helmstadt eine Person aufgefunden werden, welche zum Unfallzeitpunkt in dem Audi gesessen war. Glücklicherweise war diese Person nur leicht verletzt und der einzige Insasse im Audi gewesen. Jedoch konnte bei der ersten Inaugenscheinnahme des Mannes aus Offenbach Alkoholgeruch festgestellt werden. Gegen den 35-Jährigen wurden, aufgrund verschiedenster im Raum stehenden Straftaten, Ermittlungen eingeleitet.

Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried suchen diesbezüglich nach weiteren Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. (9302) 910-0 entgegen genommen.

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