Veitshöchheim

Tausende jubelten 35 Fußgruppen und Motivwagen zu

Die zehnmonatige Sperrung der Kreisstraße von Veitshöchheim nach Gadheim nahmen die  Günterslebener Faschingsfreunde auf Korn. Sie ließen wissen: "Der eigene Pool ist so viel wert, nachdem kein Auto mehr nach Veitshöchheim fährt. Die Straße wird gesperrt, das macht ihnen nichts aus, sie baden in Zukunft bei sich zu Haus."
Foto: Dieter Gürz | Die zehnmonatige Sperrung der Kreisstraße von Veitshöchheim nach Gadheim nahmen die Günterslebener Faschingsfreunde auf Korn.

Tausende Narren jubelten trotz leichten Nieselregens den 35 Fußgruppen und motorisierten Wägen beim 52. Rosenmontagszug des Veitshöchheimer Carneval-Clubs (VCC)  zu, der sich von der Gartensiedlung zum Altort schlängelte. Im Zentrum in der Kirchstraße mögen es an die 1500 Menschen gewesen sein, die dicht zusammengedrängt immer wieder "Veitsöche Helau" erschallen ließen.

Dort moderierte Bernd Welti auf hoher Ebene vor dem Kirchenportal die Zugfolge und ließ alle Aktiven hochleben. Für all die kleinen Narren flogen Bonbons und andere Leckereien in die Menge. Schon traditionell als Stimmungsmacher dabei waren die Musikanten der  Baldersheimer Musikkapelle, der  Musikverein Veitshöchheim  und die Hettschter Gassefetzer.

Den farbenprächtigen Gaudiwurm organisiert hatte heuer erstmals als neuer Zugmarschall der zweite Clubpräsident Joachim Pfarr zusammen mit Christian Schmidt und Thomas Strohmaier. Der Lok der Zugleitung folgten in der ersten Zughälfte viele auswärtige Gruppen aus Helmstadt, Höchberg, Homburg, Güntersleben, Rimpar, Eisingen, Gerbrunn und Thüngersheim. Aus Würzburg waren die Narrenfreunde Zellerau, die Kolping Narrengilde und die Airport-Karnevals-Gesellschaft gekommen. Einheimische und auswärtige Gruppen hielten sich dabei in etwa die Waage.

Das  Dream Team Uli und Wolfi Schneider Veitshöchheim ließ als Oberarzt Dr. Sommer und Schwester Elle zur Stelle wissen, dass "Impfen gar nicht weh tut".
Foto: Dieter Gürz | Das Dream Team Uli und Wolfi Schneider Veitshöchheim ließ als Oberarzt Dr. Sommer und Schwester Elle zur Stelle wissen, dass "Impfen gar nicht weh tut".

Die Freiwilligen Feuerwehr symbolisierte die neuen Ampelanlagen an der WÜ 3. Höchst originell auch der Sportverein, der den Lärmschutzwall im neuen Baugebiet Sandäcker vor Augen in den Wilden Westen ins "Fort Sandäcker" entführte.

Die bunte Truppe der Freiwilligen Feuerwehr symbolisierte in grünen und roten Anzügen und orangefarbenen Kopfbedeckungen die Ampelanlagen an der WÜ 3 "Geregelter Verkehr: Alle Dörfer bauen Kreisverkehr, doch am Geisberg müssen Ampeln her"
Foto: Dieter Gürz | Die bunte Truppe der Freiwilligen Feuerwehr symbolisierte in grünen und roten Anzügen und orangefarbenen Kopfbedeckungen die Ampelanlagen an der WÜ 3 "Geregelter Verkehr: Alle Dörfer bauen Kreisverkehr, doch am ...

Die Vergnügungssüchtigen Familien von Veitshöchheim hatten als Schmetterlinge die Biodiversität im Visier. Die "Die Schwarzgelegten" vom CSU-Ortsverein hatten  sich angesichts der Fuchsplage im Ort ganz toll als Füchse verkleidet. Die Fußgruppe Family & Friends setzte eine "Reise durch den Zauberwald zum Mittelpunkt der EU" in Szene. Die Puppen tanzen ließ der VCC-Fanclub, wiederum ein farbenprächtiges Bild.

Alles im Griff hatten die vom VCC angestellten 16 Leute des Protego-Sicherheitsdienst in Bamberg in der abgesperrten Kernzone in der Kirchstraße und dem Rathaushof, während 16 Polizisten in Zivil und in Uniform sowie drei Mitarbeiter des Kreisjugendamtes die Zugangsbereiche kontrollierten.

Die im Rathauseingang stationierten fünf Mitglieder der Rettungsdienstgruppe der örtlichen Wasserwacht wurden zu zwei Einsätzen gerufen, die mit einer Fahrt ins Krankenhaus endeten, einmal war eine Minderjährige kollabiert und zum anderen ein älterer Zuschauer Herzprobleme.

Die Vergnügungssüchtigen Familien von Veitshöchheim um Silvia Ziegler und Rita Wunderlich, schon zum 27. Mal in Folge dabei, hatten als Schmetterlinge die Biodiversität im Visier.
Foto: Dieter Gürz | Die Vergnügungssüchtigen Familien von Veitshöchheim um Silvia Ziegler und Rita Wunderlich, schon zum 27. Mal in Folge dabei, hatten als Schmetterlinge die Biodiversität im Visier.
Die Junioren-Garde der Tanzsportgarde offenbarte gemäß ihrem diesjährigen Schautanz "Die Helikoptermutter muss mit auf Klassenfahrt", wie nervig überfürsorgliche Mütter sein können
Foto: Dieter Gürz | Die Junioren-Garde der Tanzsportgarde offenbarte gemäß ihrem diesjährigen Schautanz "Die Helikoptermutter muss mit auf Klassenfahrt", wie nervig überfürsorgliche Mütter sein können
Unter einer Löwengruppe versteckten sich die Mitglieder des örtlichen 1860 München-Fanclubs nach dem Motto ""Egal in welcher Liga, die Löwen sind imma Siega"
Foto: Dieter Gürz | Unter einer Löwengruppe versteckten sich die Mitglieder des örtlichen 1860 München-Fanclubs nach dem Motto ""Egal in welcher Liga, die Löwen sind imma Siega"
Die Fußgruppe "Die Schwarzgelegten" vom CSU-Ortsverein, die sich angesichts der Fuchsplage im Ort ganz toll als Füchse verkleidet hat, ließ verlauten: "In den letzten Jahren, es is ke Jux, fühlt sich fast als Mensch der Fuchs. In unsre Gärten kommt er immer wieder, für manche ist er scho‘ wie’n Untermieter!".
Foto: Dieter Gürz | Die Fußgruppe "Die Schwarzgelegten" vom CSU-Ortsverein, die sich angesichts der Fuchsplage im Ort ganz toll als Füchse verkleidet hat, ließ verlauten: "In den letzten Jahren, es is ke Jux, fühlt sich ...
Der mit 40 Teilnehmern sehr aktive Sportverein Veitshöchheim nahm unter der Regie von Peter Lampatzer den Lärmschutzwald im neuen Baugebiet Sandäcker aufs Korn mit "Fort Sandäcker - Der Wilde Westen fängt in Veitshöchheim an".
Foto: Dieter Gürz | Der mit 40 Teilnehmern sehr aktive Sportverein Veitshöchheim nahm unter der Regie von Peter Lampatzer den Lärmschutzwald im neuen Baugebiet Sandäcker aufs Korn mit "Fort Sandäcker - Der Wilde Westen fängt in ...
Die Puppen tanzen ließ der VCC-Fanclub, der wie all die Jahre bisher  wiederum ein farbenprächtiges Bild abgab.
Foto: Dieter Gürz | Die Puppen tanzen ließ der VCC-Fanclub, der wie all die Jahre bisher wiederum ein farbenprächtiges Bild abgab.
Im Zentrum  in der Kirchstraße mögen es an die 1.500 Menschen gewesen sein, die dicht zusammengedrängt immer wieder "Veitsöche Helau" erschallen ließen, wie hier beim Vorbeizug des VCC-Elferratswagens.
Foto: Dieter Gürz | Im Zentrum in der Kirchstraße mögen es an die 1.500 Menschen gewesen sein, die dicht zusammengedrängt immer wieder "Veitsöche Helau" erschallen ließen, wie hier beim Vorbeizug des VCC-Elferratswagens.
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