WÜRZBURG

Über Freud und Leid im Internet

Ulrike Sosnitza
| Ulrike Sosnitza

Zu was ein unbedachter Klick führen kann? Ulrike Sosnitza erzählt es in ihrem Roman „Ein Klick zu viel“, der im Juni im Verlag Königshausen und Neumann erschienen ist. Auf den 200 Seiten geht es um die in Würzburg lebende Mere. Die erfährt, dass im Internet Freud und Leid oft eng beieinander liegen, als ein Freund ihr mühsam erarbeitetes Manuskript ins Netz stellt. Wenige Monate später liegt es als Neuerscheinung einer Fremden in den Buchhandlungen.

Kopiert hat es Emmy. Ihre Tante nennt sie „Die letzte Hausfrau des neuen Jahrtausends“. Um diesen Makel loszuwerden, will Emmy Schriftstellerin werden. Wenn da nur das leidige Schreiben nicht wäre.

Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein, die hier aufeinander stoßen. Welche von ihnen wird am Ende den „Schmöker“, den wichtigsten Literaturpreis Deutschlands, in Händen halten?

Ulrike Sosnitza ist 1965 in Darmstadt geboren. Nach einem Studium der Bibliothekswissenschaften in Frankfurt am Main, arbeitete sie als Bibliothekarin. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Reichenberg. Sosnitza veröffentlicht Kurzgeschichten in Literaturzeitschriften und ist Sprecherin des Autorenkreises Würzburg, einem Zusammenschluss regionaler Autoren. Ihren Roman stellt sie am Freitag, 13. September, um 19 Uhr in der Galerie Michel vor.

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