Über Ochsenfurt nach Rom

28 deutsche Städte gründeten vor wenigen Tagen den Förderverein „Romweg – Abt Albert von Stade“. Mit dabei sind auch Ochsenfurt, Aub und Würzburg. Ihr Ziel ist es, einen mittelalterlichen Pilgerweg für den Tourismus zu erschließen und so eine Kulturstraße von europäischem Rang zu schaffen. Der Jakobsweg steht Pate für den ehrgeizigen Plan.
Die Gründer des Fördervereins Romweg bei ihrem Treffen im niedersächsischen Hornburg. Mit dabei die Ochsenfurter Zuckerfee Astrid Hoffmann und Bürgermeister Rainer Friedrich.
Foto: FOTO Susanne Müller | Die Gründer des Fördervereins Romweg bei ihrem Treffen im niedersächsischen Hornburg. Mit dabei die Ochsenfurter Zuckerfee Astrid Hoffmann und Bürgermeister Rainer Friedrich.

Im Mittelalter reisten Pilger auf der Route von Norddeutschland in die ewige Stadt Rom. Einer von ihnen war Abt Albert von Stade, der sich im Jahr 1236 auf den Weg machte und mit seinen Aufzeichnungen der Nachwelt einen der frühesten bekannten Reiseführer hinterließ. Als „Via Romea“ ist die Route überliefert.   (Für eine größere Ansicht auf die Grafik klicken) Giovanni Caselli, Ethnologe und Buchautor aus dem toskanischen Bibbienda, hat es sich gemeinsam mit seinem deutschen Freund Uwe Schott zum Ziel gesetzt, die alte Pilgerstraße dem Vergessen zu entreißen. Jahrelang waren sie mit ...

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