Kürnach

Übergangslösung für den Wasserschaden an der Schulturnhalle

Der Wasserschaden an der Turnhalle beschäftigte den Schulverband Kürnach auch in seiner jüngsten Sitzung. Das Architekturbüro Jäcklein hat sich zwischenzeitlich mit der Versicherung ausgetauscht. Das Gremium müsse nun eine Entscheidung treffen, damit die Maßnahme "ziemlich schnell umgesetzt werden kann und die Halle schnellstmöglich für unsere Schüler in Betrieb gehen kann", sagte der Schulverbandsvorsitzender René Wohlfart.

Schäden weisen vor allem die beiden gusseisernen Rohre an der Westseite der Halle auf, die über 50 Jahre alt sind. Eine Kanalbefahrung hat jedoch ergeben, dass auch die beiden Rohre auf der gegenüberliegenden Seite Risse aufweisen. Allerdings ist aus diesen Rohren bislang keine Feuchtigkeit nach außen gedrungen. Ein fünftes Rohr im angrenzenden Geräteraum ist noch in gutem Zustand.

Sicherheit in der Turnhalle erhöhen

Auf der Westseite wurde Feuchtigkeit in der Wand und der dämmenden Mineralwolle festgestellt, in der Folge bildete sich Schimmel. Die Versicherung zahlt die Inlinersanierung der Rohre und den Schaden an der durchnässten Dämmung. Da zur Schadensbehebung die Wand sowieso teilweise entfernt werden muss, stellte Architekt Stefan Schrauth zur Diskussion, die gesamte Wand zu sanieren. Die Leitern an der Wand seien nämlich eigentlich, so wie sie sind ,heutzutage nicht mehr zulässig. Auch die Öffnungen zum Geräteraum sollen so nicht mehr sein.

An der Wand könnte ein Prallschutzflies angebracht werden, um Sicherheitsmängel zu beheben und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Die Versicherung zahlt 34 900 Euro. Würde die Gemeinde, wie vorgeschlagen, die komplette Wand sanieren, entstünden Kosten von 38 400 Euro. Der Schulverband müsste also die Differenz von 3500 Euro übernehmen. Das Gremium beschloss, die beiden Rohre zu Ertüchtigen und zudem die Maßnahmen zum Prallschutz anzubringen. Die Leitern an der Wand werden weggenommen und auch am angrenzenden Geräteraum wird ein Schutz angebracht.

Halle nach Ostern nutzbar?

Be der gesamten Maßnahme handelt es sich jedoch nur um ein Provisorium. "Wir nehmen das Geld der Versicherung mit. Wenn die Halle in Zukunft komplett saniert wird, muss die Wand sowieso wieder weg", so Schrauth. Ziel sei es, schnell etwas für die Sicherheit zu tun und den Sportbetrieb wieder zu ermöglichen. Der Sportbetrieb könne realistisch nach den Osterferien wiederbeginnen. Allerdings, fügt Schrauth hinzu, hänge dies davon ab, wie rasch er Termine bei den Handwerksfirmen bekommt. "Es ist schade, dass es nur ein Provisorium ist, aber besser als gar nichts", sagte Michael Freimann.

Der Tagesordnungspunkt "Umgang mit den Elternbeiträgen für die Mittagsbetreuung bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen" war schnell abgehandelt, da die bayerische Staatsregierung inzwischen festgelegt hat, dass keine Beträge für Kinderbetreuung erhoben werden, solange fünf Betreuungstage nicht überschritten werden. Ist dies bei einem Kind der Fall, dann werden den Eltern für die Monate Januar und Februar die Beiträge zurückgezahlt.

Im Punkt "Verschiedenes" berichtete Bürgermeister Wohlfart, dass sich die Mittagsbetreuung eine mobile Küchenzeile wünscht, diese könne man sich "wie einen fahrenden Schrank" vorstellen. Außerdem möchte das Team der Mittagsbetreuung einen Drucker und Kopierer haben.

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