Würzburg

Uni Würzburger bei der Debatten- Europameisterschaft dabei

Lieben das Debattieren: Richard Strunck (von links), Sven Bake, Stefan Winter, Simon Zschau, Naziha Kruska und Anh Tu Ngo.
Lieben das Debattieren: Richard Strunck (von links), Sven Bake, Stefan Winter, Simon Zschau, Naziha Kruska und Anh Tu Ngo. Foto: Simon Zschau

Am 1. August betreten die Teams des Debattierclubs der UNI Würzburg Neuland. Onlinedebatten und Onlineturniere gehörten zwar spätestens seit Corona zum Debattieralltag in der deutschen und internationalen Szene, eine Online-Europameisterschaft habe es jedoch noch nie gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung.

Anstatt nach Kasachstan, wo die Debattier-Meisterschaft eigentlich hätte stattfinden sollen, zieht es Teams und Juroren von Universitäten aus ganz Europa vor heimische Computer und Laptops. Die Astana EUDC 2020 ist die 22. Ausgabe der European Universities Debating Championship, umfasst an den ersten drei  Tagen neun  Vorrundendebatten und wird anschließend im KO-System ausgefochten, bis im Finale ein Team zum Europameister gekürt wird.

Das waren in der Vergangenheit oft die Eliteuniversitäten aus Großbritannien, in den vergangenen Jahren habe sich das Blatt aber gewendet und Teams zum Beispiel aus Serbien und Israel machten den Kampf an der Spitze deutlich breiter.

Das Format, in dem die Debatten stattfinden, heißt British Parliamentary Style und lege sein Augenmerk in der Bewertung auf inhaltlichen und argumentative Überzeugung. Zwei Teams stehen als Regierungskoalition einer wiederum aus zwei Teams bestehenden Opposition entgegen. Beide Seiten haben vor der Debatte 15 Minuten Zeit sich auf ein Thema vorzubereiten, das vorher geheim gehalten wurde.

Die Regierung argumentiert dann für ein neues Gesetz oder einen Sachverhalt, die Opposition  hält dagegen. Die Zulosung der Rollen ist zufällig. Ein studentisches Jurypanel entscheidet dann nach der Debatte gemeinsam über das Ranking der vier Teams, die dann Punkte erhalten, die sie wiederum im Ranking nach vorne bringen können.

Die Leitung des Teams liegt während der Europameisterschaft in den Händen von Sven Bake und Simon Zschau von der Uni Würzburg.

Der Debattierclub Würzburg wurde im Sommersemester 2006 gegründet und besteht derzeit aus 35 Studenten, die sich jede Woche zu einer Debatte (derzeit Online) treffen. Die Begeisterung für das Debattieren stehe dabei im Mittelpunkt.

Interessenten können sich per E-Mail info@debattierclub-wuerzburg.de oder facebook melden. 

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