Würzburg

Unterfränkische Bauern erwarten unterdurchschnittliche Ernte

Im Mai gab es noch einmal Frost  – das hat gereicht, um die Wintergerste in Nordbayern massiv zu schädigen. Auch mit anderen Problemen hatten die Landwirte heuer zu kämpfen.
Nicht überall können die fränkischen Bauern auf gute Erträge hoffen. Die Wintergerste litt teilweise unter Spätfrösten im Mai, vor allem im Norden von Unterfranken.
Nicht überall können die fränkischen Bauern auf gute Erträge hoffen. Die Wintergerste litt teilweise unter Spätfrösten im Mai, vor allem im Norden von Unterfranken. Foto: Thomas Obermeier
Die Ernte in Unterfranken hat begonnen. Überall auf dem Land sind die Bauern unterwegs, um Wintergerste zu dreschen. Das Getreide mit den charakteristisch langen Grannen ist die erste Frucht, die reif ist. Wintergerste wird in der Regel als Futter verwendet. Der Bayerische Bauernverband (BBV) geht davon aus, dass die Ernte 2020 in Unterfranken eher unterdurchschnittlich ausfallen wird, jedoch mit einer Tendenz nach oben. Die Landwirte hatten auch in diesem Jahr wieder mit Wetterkapriolen zu kämpfen.Der Frost Anfang Mai hat den Bauern in Mainfranken zugesetzt.