Würzburg

UWG-FW Landkreis Würzburg unterwegs

Die UWG-FW (Unabhängige Wählergemeinschaft – Freie Wähler) Landkreis Würzburg hat sich in Höchberg umgesehne. Im Bild: Blick von Mariä Geburt auf die ehemalige Synagoge.UWG-FW
Foto: Foto: | Die UWG-FW (Unabhängige Wählergemeinschaft – Freie Wähler) Landkreis Würzburg hat sich in Höchberg umgesehne. Im Bild: Blick von Mariä Geburt auf die ehemalige Synagoge.UWG-FW

Die UWG-FW (Unabhängige Wählergemeinschaft – Freie Wähler) Landkreis Würzburg hat seit einigen Jahren sein Sommerfest in andere Formen gegossen. Seitdem treffen sich Mitglieder und Kreisräte jedes Jahr an einem anderen Ort im Landkreis mit Mitgliedern der ortsansässigen Gruppierung – um zunächst Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten des Ortes kennenzulernen und danach gemütlich zusammen zu sitzen. Dieses Jahr ging es nach Höchberg.

Jüdische Geschichte in Höchberg

Bei einem kulturhistorischen Rundgang mit der Kulturwissenschaftlerin Annette Taigel erfuhren die Teilnehmer Details über die Bedeutung der Juden und auch über das Thema Wasser in Höchberg, heißt es in einer Pressemitteilung. Erste Station war die katholische Kirche Mariä Geburt. Hier lenkte Taigel den Blick auf die ehemalige Synagoge, heute eine evangelische Kirche, und erläuterte, dass Juden und Christen damals auf Augenhöhe lebten, was durch die Lage der Gotteshäuser bezeugt wird.

Beim Besuch der ehemaligen, 1661 errichteten Synagoge verdeutlichte Taigel anhand der noch vorhandenen baulichen Merkmale die bewegte Geschichte der Juden in Höchberg. Den jüdischen Friedhof mit seinen vielen alten Grabsteinen konnte man nur von außen betrachten, da dieser an einem Sabbat nicht betreten werden darf.

In der ehemaligen israelitischen Präparandenschule, heute ein kleines Museum, ist die Geschichte der Höchberger Juden und deren deutschlandweite Bedeutung anschaulich dokumentiert.

Auf dem Rundgang stieß die Gruppe auch immer wieder auf das Thema Wasser. So erfuhren sie zum Beispiel, dass die Festung Marienburg über 350 Jahre lang von der Höchberger Quelle mit Wasser versorgt worden ist.

Zu Besuch in Theilheim

Ein paar Tage zuvor waren die Mitglieder der UWG-FW vor Ort in der 2300 Einwohner zählenden Gemeinde Theilheim. Hier ging es unter anderem um das Thema Verkehrsberuhigung – im Ort ist die Verkehrssituation bedingt durch die enge und viel befahrene Kreisstraße heikel. Hier soll ein Kreisel Abhilfe schaffen. Damit soll die Verkehrssicherheit erhöht und außerdem eine Verkehrsberuhigung erzielt werden. Weitere Themen waren der Bau des Fahrradwegs nach Gerbrunn und der geplante nach Randersacker.

Auch besichtigten die Lokalpolitiker die renovierte Grundschule und das Autohaus Henneberger.

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