Veitshöchheim

Vierte örtliche Ladestation für E-Autos

An der neuen Ladestation in der Haupterschließungstraße 'An den Fichtenäckern' des Veitshöchheimer Wohngebietes Sandäcker (von links): der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth,  Geschäftsführer Marek Zelezny und kaufmännischer Leiter Stefan Schinagl ('Energie') sowie Bürgermeister Jürgen Götz.
Foto: Dieter Gürz | An der neuen Ladestation in der Haupterschließungstraße "An den Fichtenäckern" des Veitshöchheimer Wohngebietes Sandäcker (von links): der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth, Geschäftsführer Marek Zelezny und ...

Zertifizierten Ökostrom können die Veitshöchheimer seit Dezember im Wohngebiet Sandäcker an den beiden Standplätzen einer neuen E-Ladestation zapfen. Zusammen mit dem örtlichen Energieversorger nahm nun die Gemeinde diese vierte Ladestation im Ort in Betrieb.

Beim eigenen Fuhrpark setzte das Rathaus ebenfalls ein Zeichen für die Elektromobilität und beschaffte zwei Elektroautos. Sehr gut bewährt hat sich im ersten Winter das reinelektrisch betriebene Auto der Amtsbotin: "Sehr zuverlässig auch bei frostigen Temperaturen" bewege sich der Hyundai Kona emissionsfrei und leise durch den Ort", bilanziert Bürgermeister Jürgen Götz. Ein Nissan Leaf wurde außerdem für die Versorgungsbetriebe Veitshöchheim in den Fuhrpark aufgenommen. Beide Fahrzeuge werden im gemeindlichen Parkdeck an einer Wallbox geladen.

Im neuen, für 192 Wohneinheiten konzipierten Wohngebiet Sandäcker wurde derweil die vierte Veitshöchheimer Ladestation installiert. Darüber hinaus bestehen Ladestationen am Bahnhof, in der Sendelbachstraße und unweit des neuen EU-Mittelpunkts am Markushof.

Veitshöchheim sei damit ganz vorne dran mit Ladestationen im Geschäftsbereich der "Energie", loben bei der Übergabe Geschäftsführer Marek Zelezny und kaufmännischer Leiter Stefan Schinagl (Energieversorgung Lohr-Karlstadt u. Umgebung).

Es ist nach der Ladestation am Bahnhof die zweite, die mit Mitteln der Gemeinde Veitshöchheim errichtet wurde. "Eine fünfte Ladestation lässt die Gemeinde auf ihre Kosten noch dieses Jahr an der TGV-Halle bauen", berichtet der gemeindliche Klimaschutzmanager Jan Speth, der für die Umsetzung des Elektromobilitätskonzeptes verantwortlich ist. Im Rathausinnenhof hat die Gemeinde vor zwei Jahren auch für Radfahrer eine Ladestation installieren lassen.

Die beiden Elektro-Fahrzeuge der Gemeinde Veitshöchheim werden im gemeindlichen Parkdeck an einer Wallbox geladen.
Foto: Dieter Gürz | Die beiden Elektro-Fahrzeuge der Gemeinde Veitshöchheim werden im gemeindlichen Parkdeck an einer Wallbox geladen.

Die für die Gemeinde anfallenden Kosten der Ladestation im Wohngebiet Sandäcker für Montage, Netzanschluss und Bodenmarkierung liegen bei rund 11 000 Euro. Die Stromtankstelle wird mit 4888 Euro vom Freistaat Bayern bezuschusst. 

Die "Energie" betreibt die Säule, es fallen somit für die Gemeinde keine Folgekosten an. Die Stromtankstelle ist in den Ladeverbund FrankenPlus integriert. Freigeschalten werden die Ladestationen mittels einer Smartphone-App oder über einen QR-Code an der Ladesäule oder über ein Zugangsmedium (z.B. RFID) anderer kooperierender Fahrstromanbieter.  

Auch mit der Nutzung der Ladestationen in Veitshöchheim ist Stefan Schinagl sehr zufrieden.  Am besten angenommen wurde im letzten Halbjahr die Ladestation am Bahnhof mit 163 erfolgreichen Ladevorgängen, gefolgt von der Sendebachstraße mit 93 Ladevorgängen. Lediglich die Ladestation in Gadheim unweit des EU-Mittelpunkts war mit 27 Ladevorgängen noch überschaubar frequentiert, was jedoch der coronabedingten Schließung des Ausbildungshotels geschuldet sei.

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