Wanderausstellung über das Landjudentum in Unterfranken

Eine Ausstellung erinnert an die jüdischen Menschen in der Region und ihre Kultur: „Den Menschen und ihrer Kultur, die ein Teil Unterfrankens sind, soll mit dieser Ausstellung ein Denkmal gesetzt werden“, meint Rebekka Denz, die Projektmanagerin der Wanderausstellung „Mitten unter uns. Landjuden in Unterfranken vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert“. In Würzburg ist sie noch bis Freitag, 18. Oktober im Landratsamt in der Zeppelinstraße 15 gezeigt.
Bei der Eröffnung: Die Ausstellungsmacherinnen Rotraud Ries und Rebekka Denz.
Foto: Eva Schorno | Bei der Eröffnung: Die Ausstellungsmacherinnen Rotraud Ries und Rebekka Denz.

Die Ausstellung des Kooperationsprojekts „Landjudentum in Unterfranken“ und des Johanna-Stahl-Zentrums Würzburg gibt einen Einblick in die ländlich-jüdische Kultur. Die neun Landkreise Unterfrankens werden jeweils hinsichtlich eines Schwerpunktthemas beleuchtet, Landkreis und Stadt Würzburg widmet sich dem Thema „jüdische Bildung“. Denn das Lernen hat im Judentum einen hohen Stellenwert, größere Gemeinden wie Heidingsfeld, Höchberg und Würzburg richteten kurz nach der Einführung der Schulpflicht für Juden in Bayern 1816/17 jüdische Elementarschulen ein. Die Würzburger Universität ...

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