Oberpleichfeld

Was soll mit der früheren Raiffeisenbank passieren?

Über die künftige Nutzung der früheren Raiffeisenbank mit Lagerhalle wurde in Oberpleichfeld schon viel gesprochen. Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht.
Foto: Irene Konrad | Über die künftige Nutzung der früheren Raiffeisenbank mit Lagerhalle wurde in Oberpleichfeld schon viel gesprochen. Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht.

Seit Jahren beschäftigt sich der Oberpleichfelder Gemeinderat intensiv damit, was aus dem ehemaligen Raiffeisengebäude mit Lagerhalle und Wiesenfläche hinter dem Haus werden soll. Für etliche Dorfbewohner und Ratsmitglieder ist die sinnvolle Nutzung des Gebäudes in der Dorfmitte ein Herzensanliegen.

Mittlerweile stellten Fachleute ihre Konzepte zu einem Dorfladen, einem Treffpunkt und Wohnort für Seniorinnen und Senioren oder zu einem Café vor. Allzu gern hätten die Ratsmitglieder bei Workshops mit der Bevölkerung diskutiert. Vor allem, weil demnächst just an der Straße vor dem Haus ein Kreisverkehr gebaut wird und ein schönes Ortszentrum entstehen soll.

Wegen der Corona-Pandemie waren unlängst weder der geplante Workshop noch der schon beschlossene Probebetrieb mit Dämmerschoppen möglich. Aber "zwischen den Jahren" verteilte die Gemeinde Fragebögen an die 450 Haushalte in Oberpleichfeld. Das Ergebnis dieser "Umfrage zur Nutzung des Raiffeisengeländes" wurde bei einer Ratssitzung vorgestellt.

Über die künftige Nutzung der früheren Raiffeisenbank mit Lagerhalle wurde in Oberpleichfeld schon viel gesprochen. Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht.
Foto: Irene Konrad | Über die künftige Nutzung der früheren Raiffeisenbank mit Lagerhalle wurde in Oberpleichfeld schon viel gesprochen. Eine Entscheidung ist noch nicht in Sicht.

Gemeinderat Benedikt Pfister hat zur Auswertung eine Grafik erstellt und erläuterte sie. 128 Fragebögen und damit 28,4 Prozent kamen zurück. Als Spitzenwert mit knapp 20 Prozent wurde der Dorfladen angekreuzt. Im folgten ein Bistro oder Café mit Bürgertreff sowie eine professionelle Tagespflege beziehungsweise ein Treffpunkt für Senioren.

In eine tiefere Diskussion über die einzelnen Antworten wollte der Gemeinderat beim Sitzungstermin nicht einsteigen. Argumente zum Für und Wider der Vorschläge wurden im Ratsgremium mehrfach ausgetauscht und sind bekannt. Dass das Thema "nicht auf die lange Bank geschoben werden" und "weiter entwickelt werden muss", darüber sind sich die Ratsmitglieder einig.

Es kamen auch eigene Ideen aus der Bevölkerung

Interessant waren die "eigenen Ideen" aus dem Dorf. In der Umfrage gewünscht wurden beispielsweise ein moderner Kindergarten mit warmem Mittagessen, die Auslagerung der Bücherei mit Lesecafé und Leseliegen, sozialer Wohnungsbau oder ein Handwerkerzentrum. In den Räumen könnten eine Ferienbetreuung, das Aufstellen von Spiel- und Trimmgeräten oder ein "öffentliches Badehaus" realisiert werden.

Auch für das Außengelände kamen kreative Vorschläge. Dazu zählen ein Fahrradparcours, ein Matschplatz oder Barfußpfad, ein Spielfeld für Beach-Volleyball oder eine Tankstelle für Elektromobilität. Diese "Sachwünsche" sahen die Ratsmitglieder als wichtige Anregungen. Eventuell können sie an anderen Stellen im Dorf verwirklicht werden.

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