Würzburg

Welche Unternehmen kommen am besten durch die Krise?

Masterstudierende haben in Kooperation mit der IHK Würzburg-Schweinfurt ein Tool entwickelt, um Unternehmen sicher durch die Krise zu führen.
Foto: Grafik FHWS / Andrea Pollinger | Masterstudierende haben in Kooperation mit der IHK Würzburg-Schweinfurt ein Tool entwickelt, um Unternehmen sicher durch die Krise zu führen.

Mit robusten Geschäftsmodellen Krisen überstehen – mit diesem Vorhaben beschäftigten sich Masterstudierende an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Im Studiengang "Innovation im Mittelstand" fragten sich die Studenten unter Betreuung von Prof. Dr. Gerhard Hube und in Zusammenarbeit mit Vertretern der IHK Würzburg-Schweinfurt vor allem: Warum ist es notwendig und hilfreich, sich als Unternehmen mit der eigenen Robustheit zu beschäftigen? Was macht ein robustes Geschäftsmodell aus, welchen Beitrag leisten interne Faktoren wie Mitarbeitende oder die Organisationsstruktur dabei?

Aber auch externe Faktoren, wie Kunden und Partner wurden betrachtet. Außerdem befassten sich die Studierenden mit Möglichkeiten der Krisenvorsorge und möglichen Handlungsoptionen. Das Ergebnis sei ein Prüfstand, der Unternehmen durch das Aufzeigen von Defiziten und Empfehlungen dabei helfen soll, die individuellen Stärken ihres Geschäftsmodells zu optimieren und so sicherer durch eine Krise zu kommen, wie es in einem Presseschreiben der Hochschule heißt.

Über die Maske des Prüfstandes kann man Eingaben vornehmen und testen, wie robust das eigene Geschäftsmodell ist und ggf. Krisenzeiten stand hält.
Foto: Screenshot FHWS | Über die Maske des Prüfstandes kann man Eingaben vornehmen und testen, wie robust das eigene Geschäftsmodell ist und ggf. Krisenzeiten stand hält.

Der Prüfstand wurde für den Mittelstand konzipiert und ist sowohl für das produzierende Gewerbe, als auch Dienstleistende geeignet. Bei der Erstellung orientierten sich die Studierenden am Geschäftsmodell "Business Model Canvas" (nach Osterwalder und Pigneur): So unterscheide das Tool die Überkategorien "extern" und "intern", sodass das Unternehmen seine persönliche Handlungsbedarfsmatrix erhalte. Darüber hinaus biete der Prüfstand die Möglichkeiten, Verantwortlichkeiten zu hinterlegen.

Zusätzlich  erstellten die Studierenden zwei kurze Videos, unter anderem eine kurze Übersicht über die Funktionalitäten des Tools. Zum Semesterabschluss demonstrierten die Studierenden ihr Tool der IHK, Kollegen und Firmenvertretungen.

Anfang März werden die Studierenden das Tool der unterfränkischen Wirtschaft vorstellen. Anschließend sind das Tool sowie die beiden Videos im Internet öffentlich zugänglich. Aus vorherigen Projekten seien die bereits erstellten Werkzeuge zu Blockchain, Künstliche Intelligenz und dem Digital Readiness Check hinterlegt, wie es abschließend heißt.

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