Würzburg

Wenn nicht nur der Zahn der Zeit an Kunstobjekten nagt

Weil die Kartoffeln, die der Künstler Robert Höfling im "Streichholzaltar" verwendet hat, von Brotkäfern befallen waren, musste das Kunstwerk abgebaut und gegen Schädlinge behandelt werden.
Foto: Kerstin Schmeiser-Weiß | Weil die Kartoffeln, die der Künstler Robert Höfling im "Streichholzaltar" verwendet hat, von Brotkäfern befallen waren, musste das Kunstwerk abgebaut und gegen Schädlinge behandelt werden.

Eine Lücke klafft derzeit in der Dauerausstellung im Museum am Dom in Würzburg. Der „Streichholzaltar“ des Hammelburger Künstlers Robert Höfling (1919-1997) wurde Mitte Juli abgebaut und im Depot des Museums in einem Spezialzelt gegen Schädlingsbefall behandelt. Brotkäfer hatten sich in den angekohlten Kartoffeln eingenistet, mit denen Höfling Teile seines Werks gestaltet hat, schreibt der Pressedienst des Bischöflichen Ordinariats ein einer Pressemitteilung. „In der zeitgenössischen Kunst werden die ungewöhnlichsten Materialien verwendet“, sagt Museumskurator Michael Koller.

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