Opferbaum

Wo Fußballer Limbo tanzen

Partytanz aus der Karibik: Die jungen Sportler hatten in Opferbaum ihren Spaß beim Limbo-Wettbewerb. Ziel ist es, mit nach hinten gebeugtem Rücken unter einer möglichst tief liegenden Stange hindurchzutanzen.
Foto: Irene Konrad | Partytanz aus der Karibik: Die jungen Sportler hatten in Opferbaum ihren Spaß beim Limbo-Wettbewerb. Ziel ist es, mit nach hinten gebeugtem Rücken unter einer möglichst tief liegenden Stange hindurchzutanzen.

Ein toller Erfolg war wieder das „Fussidunier“ auf dem Sportgelände des Fußballverein Opferbaum (FVO). Zum 14. Mal wurde in der „Gaudi-Arena“ auf Kleinfeldplätzen Fußball gespielt, und zwar mit 40 Männer- und zwölf Frauen-Mannschaften. Dazu gab es einen Limbo-Wettbewerb, viel Musik, eine stimmungsvolle Aftershow-Party und eine ausgelassene Meisterfeier mit Live-Musik und DJs.

In diesem Jahr war das Spaßturnier eine stürmische Angelegenheit – rein wettermäßig gesehen natürlich. Neben zahlreichen kräftigen Windböen gab es kleinere Regenschauern, aber doch auch sonnige Stunden. Probleme hatten damit nur die jungen Leuten, die wie es üblich ist, mit allerlei Bannern, Fahnen und Schildchen auf dem Platz Flagge und ihre Haltung zu den einzelnen Teams zeigten. „Wer will, der kriegt“ hieß es da etwa auf einem Banner oder „Einer muss ja der Letzte sein“, auf einem Spanntuch.

Beim Opferbaumer „Fussidunier“ geht es nicht nur um ausgefallene und lustige Namen für die Mannschaften. Manches Lied wurde schon zum Renner des Tages, diesmal war es ein Song mit dem Refrain „Unglaublich hübsche Leute“.

Es wurde natürlich auch hart gekämpft um die verschiedenen Titel. Fußballmeister bei den Männern wurden die „Bieranhas Gambach“. Sie gewannen erst in einem spannenden Elfmeterschießen mit 5:4 gegen die Mannschaft „Mensch ist der United“.

„Meister im Fussi Damen“ wurde die Spielgemeinschaft „Heidicuba“ mit jungen Frauen aus dem nördlichen Landkreis Würzburg. „Meister der Verwirrung“ wurden die aus Dipbach stammenden „Ajax Dauerstramm“. Den Titel „Meister der Herzen“ bekam der „1. KSB aus Kist“ zugesprochen, weil er seit Jahren schon zum „Fussidunier“ nach Opferbaum anreist, ohne bisher je einen Pokal gewonnen zu haben.

Den spannenden Limbo-Wettbewerb gewann „Lydia von der UHL“. Die junge Dame scheiterte erst an der Lattenhöhe von 65 Zentimeter und hatte damit knapp den Fussidunier-Rekord mit 63 Zentimeter aus den Vorjahren verpasst.

„Meister der Selbstdarstellung“ wurden „Bieranhas Gambach“. Sie spielten in klassischer Radler-Ausrüstung einschließlich Fahrradhelm und bekamen die besondere Anerkennung dafür, dass sie trotz der „eingeschränkten Kopfballstärke“ das Fußballturnier gewonnen hatten.

Das „Fussidunier“ in Opferbaum ist eines der größten und spaßigsten Jugendveranstaltungen in der Region. Es wird in Kooperation von Fußballverein Opferbaum und Verein „Jugend Opferbaum“ ausgerichtet und von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus dem Dorf unterstützt.

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