Würzburg

MP+Würzburger Raser-Prozess: Anklage und Verteidiger akzeptieren Urteil nicht

Ein Jahr und sechs Monate auf Bewährung - so lautete im September das Urteil gegen einen jungen Fahrer, der eine Passantin erfasst hatte. Kommt es zu einer neuen Verhandlung?
Der Raser-Prozess von Heidingsfeld geht wohl in eine neue Runde. Sowohl die Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft haben gegen das Urteil gegen den 22-jährigen Angeklagten Revision eingelegt. 
Foto: Frank Rumpenhorst | Der Raser-Prozess von Heidingsfeld geht wohl in eine neue Runde. Sowohl die Verteidiger als auch die Staatsanwaltschaft haben gegen das Urteil gegen den 22-jährigen Angeklagten Revision eingelegt. 

Der Prozess um eine Raserfahrt in Heidingsfeld beschäftigt weiter das Landgericht Würzburg. Sowohl Anklage als auch Verteidigung sind mit dem Urteil nicht einverstanden und gehen in Revision. Das bestätigten die Anwälte Norman Jacob Junior und Peter Möckesch sowie Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach auf Anfrage. Der 22-jährige Angeklagte war Ende September wegen vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden, die Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. In dem Aufsehen erregenden Verfahren war der Angeklagte, dessen rasante Fahrt ...

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