Würzburg

Würzburgerin sucht Menschen mit dem Schicksal "Adoption"

Die Würzburgerin kennt niemanden, der bei Adoptiveltern aufgewachsen ist. Über das Würzburger Aktivbüro versucht sie deshalb, solche Männer und Frauen zu treffen.

Es war der Faschingsdienstag 1966. Die Eltern waren beim Faschingszug im Würzburger Stadtteil Heidingsfeld. „Ich blieb daheim, denn ich war erkältet“, erzählt Monika. Es war ihr langweilig. Die damals 16-Jährige begann, in den Wohnzimmerschränken zu stöbern. Da entdeckte sie ein Dokument, das ihr den Atem verschlug: „Ich erfuhr, dass meine Eltern gar nicht meine Eltern waren. Ich war adoptiert. Sie konnte – so sagt sie – „nicht mehr aufhören zu heulen“.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung