WÜRZBURG

WVV nutzt Segway-Roller als Dienstfahrzeuge

Dienstwägen müssen keine vier Räder haben: Mitarbeiter der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs GmbH (WVV) kann man seit letztem Jahr auch auf einem sogenannten Segway-Roller sehen.

Drei Exemplare der selbstbalancierenden Roller mit Elektroantrieb besitzt die WVV. Mit bis zu 20 Stundenkilometern bewegen sich die WVV-Angestellten damit fort.

„Bisher hatte ich noch keinen Unfall“, berichtet Elektromechaniker Torsten Roth, der des Öfteren auf dem Gerät unterwegs ist, um beispielsweise zu Wartungen zu gelangen. Natürlich trägt der 27-jährige dann einen Helm.

Der WVV-Pressesprecherin Ulrike Stöcker zufolge birgt der Segway-Roller mehrere Vorteile: Zum Fahren gebracht wird er von Batterien, die mit Ökostrom gespeist werden, was ihn besonders umweltfreundlich macht.

Außerdem ist man mit dem Gerät mobiler als mit einem Auto, da oft nur kürzere Wege durch die Stadt nötig sind und es auch nicht allzu schwierig ist, mit der kleinen Maschine einen Parkplatz zu finden.

Davon abgesehen ist Stöcker der Meinung, dass der Roller einfach „irrsinnig viel Spaß“ macht.

Ein Lenkrad, ein Gaspedal oder eine Bremsvorrichtung sucht man beim Segway vergeblich: Gesteuert wird er allein über Gewichtsverlagerungen.

Als Fahrerlaubnis wird mindestens der Mofa-Führerschein benötigt. Die WVV will für die umweltschonende Fortbewegungsvariante werben. Zur Ausleihe stehen die Roller zwar noch nicht zur Verfügung, man kann jedoch auf fünf Elektrofahrzeuge zugreifen.

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