Landkreis Würzburg

Feuerwehr: Schwere Vorwürfe gegen den Würzburger Kreisbrandrat

Es brodelt mächtig in der Würzburger Landkreis-Feuerwehr. Im Fokus der Kritik steht der Kreisbrandrat und seine Führungsqualitäten. Können die Gräben überwunden werden?
Verweigern ihm die Feuerwehrkameraden die Gefolgschaft? Kreisbrandrat Michael Reitzenstein (vorne rechts) steht in der Kritik und wehrt sich. Das Foto ist 2019 beim Festzug anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Greußenheim entstanden.
Verweigern ihm die Feuerwehrkameraden die Gefolgschaft? Kreisbrandrat Michael Reitzenstein (vorne rechts) steht in der Kritik und wehrt sich. Foto: Archivfoto: Herbert Ehehalt
Lügen, Mobbing, Klüngelei, verbale Entgleisungen: Die Vorwürfe der vier Kreisbrandinspektoren im Landkreis Würzburg sind hart. Sie richten sich gegen den obersten Feuerwehrmann. Kreisbrandrat Michael Reitzenstein steht für seine mangelnde Informationspoltik und Kommunikation in der Kritik seiner Kameraden. Auch sein Umgang mit ehrenamtlichen Feuerwehrleuten wird gerügt.Der Konflikt in der höchsten Feuerwehrebene hält bereits seit Jahren an. Von einem Schwelbrand spricht Landrat Thomas Eberth, der bei seinem Amtsantritt im Mai noch davon ausging, in der Feuerwehr sei alles in Ordnung.