Ostheim

Verdienstkreuz am Bande für Eberhard Helm

Bundesverdienstkreuz am Band       -  Eberhard Helm aus Ostheim wurde im Fürstensaal der Residenz in Würzburg von Staatssekretär Gerhard Eck und Regierungspräsident Paul Beinhofer mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet.
Foto: Daniel Peter | Eberhard Helm aus Ostheim wurde im Fürstensaal der Residenz in Würzburg von Staatssekretär Gerhard Eck und Regierungspräsident Paul Beinhofer mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet.

Der Bundespräsident hat auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten erneut Bürger aus Unterfranken für ihre Verdienste um das Gemeinwohl mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Einer davon ist Eberhard Helm (65) aus Ostheim/Rhön.


Er setzt sich neben seiner Tätigkeit als Arzt für Allgemeinmedizin seit vielen Jahren im Sport sowie in der Gesundheitsprävention für alle Altersgruppen ein. In der Laudatio wurde herausgestellt, dass er nicht nur seine Patienten, sondern die gesamte Bevölkerung in Rhön-Grabfeld mit verschiedenen innovativen Angeboten motiviere, sich präventiv für den Erhalt der eigenen Gesundheit sportlich zu betätigen oder auch zur Linderung von Beschwerden Sport zu treiben. Hierbei arbeite er sehr eng unter anderem mit den Sportvereinen im Landkreis sowie mit dem Landratsamt zusammen.

Selbst erfolgreicher Sportler

Schon während seiner Studienzeit und vor allem seit seiner Niederlassung als praktischer Arzt in Ostheim übernahm er, der selbst erfolgreicher Läufer war, viele Aufgaben im TSV Ostheim. Unter anderem trainierte er den Ostheimer Leichtathletiknachwuchs und widmete sich dem Aufbau eines erfolgreichen Läuferkaders. Von 2000 bis 2013 war er Jugendleiter.

Auch als Mitglied des Jugendhilfeausschusses für den Landkreis Rhön-Grabfeld kümmert er sich seit 1996 aktiv um die Belange und Probleme junger Menschen. Im Jahr 1995 initiierte er erstmalig den Rhön-Grabfeld-Cup, eine große gemeinsame Wettbewerbsveranstaltung für Leistungs- und Breitensportler, die sich zur beliebten Laufserie für alle Altersklassen in vielen Sportvereinen im Landkreis entwickelte. 1997 regte er die Gründung des Leichtathletik Zentrums Rhön-Grabfeld an und ist seitdem dessen Vorsitzender. Einige Athleten konnten Erfolge bei bayerischen und unterfränkischen Meisterschaften erreichen und wurden regelmäßig in die überregionalen Kader berufen. Seine Schützlinge erzielten unter anderem Europameistertitel und nahmen an Berglaufweltmeisterschaften teil.

Auch Mannschaftsarzt des Nationalteams

Zudem fungierte er als Mannschaftsarzt der deutschen Leichtathletik- Nationalmannschaft und ist in unterschiedlichen Funktionen für den Bayerischen Leichtathletik-Verband, Bezirk Unterfranken tätig. Mit der von ihm ins Leben gerufenen Ostheimer Gesundheitswoche versuchte er vor allem Nichtsportlern die gesundheitlichen Aspekte regelmäßiger Bewegung nahezubringen. Das Konzept integriert medizinische Fachvorträge mit praktischen Vorführungen und Aktionen und wird unter anderem vom Sportclub SC Ostheim/Rhön getragen, bei dem er 2013 Gründungsmitglied war und seither als Trainer Leichtathletik und Abteilungsleiter Gesundheitssport fungiert. 2016 wurde er zu einem von drei Vorsitzenden des Vereins gewählt.

Er hat weiter die Gründung einer Osteoporosegruppe und des Ostheimer Lauftreffs sowie das Gesundheitspräventions-Projekt „Dorfrunde“ initiiert, das die ältere Generation zur Bewegung animieren soll. Außerdem gehört er seit 1988 dem Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde St. Michael Ostheim an.

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