Berlin

Das bringt die Fußball-Woche: Bayern mit Interimslösung

Flick und Kovac
Der bisherige Co-Trainer Hans-Dieter »Hansi« Flick (l) übernimmt zunächst das Traineramt vom bisherigen Cheftrainer Niko Kovac. Foto: Hasan Bratic/dpa

Schalke-Boss Clemens Tönnies kehrt zurück, Bundestrainer Joachim Löw nominiert das nächste Aufgebot.

TRAINERSUCHE: Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des kriselnden FC Bayern. Der Club benötigt einen neuen Coach. Zunächst übernimmt Hans Flick. Er soll die Münchner am Mittwoch in der Champions League gegen Olympiakos Piräus betreuen.

KÖNIGSKLASSE: Neben den Bayern sind auch Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und RB Leipzig wieder in der Champions League gefordert. Die zuletzt torhungrigen Sachsen wollen nach dem 2:1-Heimsieg auch in St. Petersburg gewinnen und die Führung der Gruppe G verteidigen. Das Selbstbewusstsein bei RB ist nach 14 Treffern in zwei Spielen riesig.

TÖNNIES-RÜCKKEHR: Am Mittwoch läuft die drei Monate währende Auszeit des Schalker Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies ab. Der Unternehmer hatte sich Anfang August nach vielfach als rassistisch kritisierten Aussagen über Afrikaner vor dem Ehrenrat des Bundesligisten verantworten müssen, danach sein Amt drei Monate lang ruhen lassen und war seitdem öffentlich kaum mehr in Erscheinung getreten. Beim Schalker Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag könnte Tönnies auf die Tribüne zurückkehren.

DFB-NOMINIERUNG: Die spannendste Personalie hat Joachim Löw schon vorab geklärt. Trotz der Abwehrnot nach dem Ausfall von Niklas Süle wird Mats Hummels vom Bundestrainer für die letzten beiden Länderspiele des Jahres nicht zurückgeholt. Wenn Löw am Donnerstag oder Freitag seinen Kader für die EM-Quali-Partien gegen Weißrussland (16.11.) und Nordirland (19.11.) benennt, sollen dafür zuletzt nominierte Perspektivspieler wie Jonathan Tah oder Niklas Stark wieder dabei sein. Zurück im DFB-Aufgebot erwartet wird der bei den Oktober-Länderspielen noch verletzt fehlende Routinier Toni Kroos.

REKORDKULISSE: Ein stimmungsvoller Abschluss wartet auf die deutschen Fußball-Frauen. Am Ende eines vom enttäuschenden WM-Abschneiden überlagerten Jahres trifft die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Samstag (18.30 Uhr MEZ/Eurosport) im mit mehr als 90 000 Zuschauern ausverkauften Wembley-Stadion auf England. „Das wird ein Highlight-Spiel, da freuen wir uns drauf”, sagte Voss-Tecklenburg, die allerdings auf mehrere Schlüsselspielerinnen wie Kapitänin Alexandra Popp und Giulia Gwinn verzichten muss. Dennoch wolle ihre Auswahl im Land des kommenden EM-Gastgebers „dazu beitragen, dass es ein richtig tolles Spiel wird”.

ERINNERUNG: Am kommenden Sonntag jährt sich zum zehnten Mal der Suizid des damaligen Nationaltorwarts Robert Enke von Hannover 96. Der 32-Jährige litt lange Zeit an Depressionen. Seine Witwe Teresa Enke versucht als Vorstandschefin der Robert-Enke-Stiftung, Verständnis für und Aufklärung über die Krankheit zu leisten. Am Montag (19.00 Uhr) wird in Hannover eine Dokumentation des NDR über Robert Enke vorgestellt. Mit dabei ist Bayern-Präsident Uli Hoeneß.

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