Calgary

Eisschnellläufer mit fast 24-stündiger Verspätung zur WM

Teamchef
Reist mit den deutschen Eisschnellläufern mit Verspätung an: Teamchef Helge Jasch. Foto: picture alliance / dpa

Das Flugzeug, das die deutschen WM-Starter und ihre Betreuer am Sonntag vom Weltcup in Calgary nach Salt Lake City bringen sollte, konnte zunächst wegen einer angeblich defekten Tür nicht pünktlich abheben.

„Ich denke, die Tür war nur eine Ausrede. Der ohnehin bereits schon ausgetauschte Pilot hat uns in der Maschine klargemacht, dass er durch die Verzögerungen seine Dienstzeit überschritten hat”, berichtete der deutsche Teamchef Helge Jasch der Deutschen Presse-Agentur. Die Verzögerungen bei der Abfertigung summierten sich noch dadurch, dass die Maschine von Schneemassen befreit werden musste. Daher flog das kleine deutsche Team gemeinsam mit Konkurrenten aus zahlreichen anderen Ländern erst einen Tag später nach Utah, wo die WM vom 13. bis zum 16. Februar ausgetragen wird.

Laut dem niederländischen Fernsehen NOS befanden sich unter anderen die Oranje-Topfavoriten Kjeld Nuis, Thomas Krol und Patrick Roest bereits im Flugzeug, als die Probleme begannen. Ihr Privatteam reagierte aber sofort und stellte einen Privatjet zur Verfügung, um die Stars zeitnah an den WM-Ort zu bringen.

„Es fehlt nun den Läufern ein Tag der Erholung”, sagte Jasch nach der Ankunft in Salt Lake City. Eine optimale WM-Vorbereitung sehe anders aus.

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