Berlin

FIFA-Profi MoAuba und CS:GO-Star gob b für DCP nominiert

MoAuba       -  FIFA-Weltmeister Mohammed „MoAuba” Harkous ist als bester Spieler für den Deutschen Computerspielpreis nominiert.
FIFA-Weltmeister Mohammed „MoAuba” Harkous ist als bester Spieler für den Deutschen Computerspielpreis nominiert. Foto: Andreas Arnold/dpa

Die beiden E-Sport-Stars Fatih „gob b” Dayik und Mohammed „MoAuba” Harkous sind für den Deutschen Computerspielpreis in der neu geschaffenen Kategorie „Spielerin/Spieler des Jahres” nominiert. Wie die Veranstalter mitteilten, gehören auch die Macher des Youtube-Kanals „GameTube” zu den Nominierten.

Die undotierte Auszeichnung richtet sich an E-Sportler, Let's Player sowie Spielerinnen und Spieler, die mit besonderen Leistungen aufgefallen sind. Wie der DCP auf seiner Homepage schreibt, kann es sich um „eine spielerische Leistung, aber auch ein Engagement für das Medium Games, die Community oder die Gesellschaft” handeln. Wichtig ist aber ein eindeutiger Bezug zu Computer- und Videospielen. Trotz der Öffnung der Kategorie für alle Geschlechter sind im ersten Jahr nur Männer für den Preis nominiert.

Mit FIFA-Profi Mohammed „MoAuba” Harkous wurde der Weltmeister der Fußballsimulation FIFA 19 für den Preis nominiert. Im August sicherte er sich als erster Deutscher den WM-Titel.

Neben MoAuba darf sich mit Fatih „gob b” Dayik eine Legende der Counter-Strike-Szene Hoffnungen auf die Auszeichnung machen. Nach mehr als zehn Jahren im Profi-E-Sport war gob b vergangenes Jahr als aktiver Spieler zurückgetreten. Im Rahmen seiner Karriere spielte er unter anderem für die Counter-Strike-Teams von „mousesports”, „NRG eSports” und das von ihm mitgegründete Team „BIG”.

Neben den E-Sportlern ist der YouTube-Kanal „GameTube” ominiert. Das Team hatte im Dezember im Rahmen eines Charity-Streams 36.000 Euro für die Aktion „Sternstunden e.V. - Wir helfen Kindern” gesammelt.

Der Deutsche Computerspielpreis wird am 27. April in 15 Kategorien verliehen und schüttet insgesamt 590.000 Euro an Preisgeldern aus. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es statt der ursprünglich geplanten Preisverleihung in München eine „Digital-Gala” im Livestream.

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