Frankfurt/Main

Hörmann zu Russland-Entscheidung: „Klarheit schaffen”

Alfons Hörmann
Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sport-Bundes brachte auf einer Pressekonferenz zwei Tage vor der Mitgliederversammlung des DOSB am 7. Dezember in Frankfurt aber auch die Sorge zum Ausdruck, dass die Verhängung von Sanktionen gegen das Land nicht das Ende der Affäre sein werde.

„Die Fristen für eine Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof und die Behandlung des Falls wird logischerweise zu Verzögerungen führen”, sagte Hörmann. „Und da ist meine Befürchtung, dass es zeitlich wieder knapp werden könnte bis zu den Tokio-Spielen 2020.” Dann hätte man „ein ähnliches Szenario wie vor und während der Sommerspiele in Rio 2016 und den Winterspielen 2018 in Pyeongchang”. Beide Spiele waren von dem russischen Staatsdoping-Skandal überschattet. „Ich fände es fatal, wenn diese Fanal ein Markenzeichen für die die Spiele in Tokio werden würde”, meinte Hörmann.

Das Exekutivkomitee der Welt-Anti-Doping-Agentur wird am 9. Dezember in Lausanne auf Grundlage der Empfehlungen der unabhängigen Prüfkommission CRC über Strafen gegen Russland entscheiden. Vorgeschlagen hat die CRC unter anderen eine vierjährige Sperre der Anti-Doping-Agentur des Landes für vier Jahre. In dieser Zeit dürften nur ausgewählte Athleten Russlands ohne Nationalfahne bei Olympischen Spielen sowie bei internationalen Titelkämpfen an den Start gehen. Zudem soll das Land in diese Zeit keine Sportgroßveranstaltungen ausrichten und sich um keine bewerben können.

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