Kahn: Bei Bayern-Trainersuche „nicht aus der Hüfte schießen”

Oliver Kahn
Rät bei der Bayern-Trainersuche zur Ruhe: Oliver Kahn. Foto: Matthias Balk/dpa

München (dpa) - Der designierte Münchner Vorstandschef Oliver Kahn rät bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac als Trainer beim FC Bayern zur Ruhe.

Er sei dafür, sich „sehr, sehr viele Gedanken zu machen”, sagte der Ex-Kapitän der Münchner, der Anfang 2020 in den Vorstand einziehen wird und Karl-Heinz Rummenigge Ende 2021 an der Spitze ablösen soll, in der „Kahnalyse” des Sponsors Samsung. „Weil es darum gehen muss, auch einen Trainer zu bekommen, der eine Ära möglicherweise wieder prägen kann, und das ist etwas, was man jetzt nicht aus der Hüfte schießen kann.”

Der frühere Welttorhüter, der mit den Bayern etliche Titel, darunter 2001 die Champions League, gewonnen hatte, hält wenig davon, „da irgendwelche Namen reinzuschmeißen. Ich glaube, dass es wichtig ist, auch mal wegzukommen, immer nur von irgendwelchen Namen oder von großen Namen”, sagte er. „Sondern sich ganz genau Gedanken darüber zu machen, was ist der Fußball, für den Bayern München steht und stehen möchte, und was ist ein Trainer, der optimal dazu passt.”

Die Bayern hatten sich am vergangenen Sonntag in beidseitigem Einvernehmen von Kovac getrennt. Interimsweise hat Co-Trainer Hansi Flick die Mannschaft übernommen, der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw wird auch im Spitzenspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund auf der Bank sitzen.

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