Doha (dpa)

Katars WM-OK sieht verbesserte Bedingungen der Arbeiter

Nach Ansicht der Organisatoren der Fußball-WM 2022 in Katar haben sich die Bedingungen der Arbeiter im Ausrichterland verbessert. Man arbeite immer an Verbesserungen, sagte Hassan Al Thawadi, Generalsekretär des Organisationskomitees, in Doha.
Baustelle in Doha       -  Bauarbeiterhelme hängen an einer Hebebühne in Doha. Die Organisatoren in Katar sehen verbesserte Bedingungen für die Gastarbeiter im Ausrichterland der WM 2022. Foto: Andreas Gebert
Bauarbeiterhelme hängen an einer Hebebühne in Doha. Die Organisatoren in Katar sehen verbesserte Bedingungen für die Gastarbeiter im Ausrichterland der WM 2022. Foto: Andreas Gebert

Es könne vielleicht die Geschwindigkeit des Fortschritts kritisiert werden, aber es gebe einen Fortschritt, betonte er. „Jede Nation, die eine WM ausrichtet, wird immer mit Kritik konfrontiert. Eine gewisse Art von Kritik ist normal. Wir sahen uns aggressiver Kritik ausgesetzt”, sagte der Generalsekretär.

Wiederholt hatte es in der Vergangenheit massive Kritik an der Situation der ausländischen Gastarbeiter in Katar gegeben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte noch im Dezember die Arbeitsrechtsreform in dem Land als nicht ausreichend eingestuft. Man stehe in einem kontinuierlichem Kontakt mit Nicht-Regierungs-Organisationen, sagte Al Thawadi in Katar. Die WM helfe, Reformen zu beschleunigen.

Die Organisatoren der WM hatten Journalisten zu einer Stadiontour geladen und präsentierten dabei die Arena Al Bayt. Ausländische Bauarbeiter konnten dabei nicht befragt werden. Das rund eine Autostunde nördlich von Doha gelegene Halbfinal-Stadion befindet sich seit 2015 im Bau und soll Mitte 2018 fertiggestellt werden. Es ist eines von acht WM-Stadien.

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