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Keine Rennen in Are - Brignone Ski-Gesamtweltcupsiegerin

Federica Brignone       -  Sicherte sich den alpinen Ski-Gesamtweltcup: Federica Brignone aus Italien.
Sicherte sich den alpinen Ski-Gesamtweltcup: Federica Brignone aus Italien. Foto: Alessandro Trovati/AP/dpa

Das Coronavirus hat die alpinen Skirennfahrerinnen nun auch um die letzten noch geplanten Wettkämpfe des Winters gebracht.

Der Weltverband Fis strich am Mittwoch die drei Rennen von Are und reagierte auf neue Empfehlung der schwedischen Gesundheitsbehörde. Dadurch steht Federica Brignone als Siegerin im Gesamtweltcup fest. Sie ist die erste Italienerin, die die große Kristallkugel gewinnt.

Eigentlich hätte Are noch einen Parallel-Slalom, einen Riesentorlauf und einen Slalom ausrichten sollen. Das Weltcup-Finale in der nächsten Woche in Cortina d'Ampezzo war bereits zuletzt gestrichen worden. „Die gegenwärtige Situation lässt uns keine andere Wahl als eine Absage”, sagte Ares Organisationschef Fredrik Broman.

Daneben war bekannt geworden, dass es im Umfeld des Weltcups zu drei positiven Coronavirus-Tests gekommen sei. Infiziert worden seien laut Fis drei Mitglieder eines Sponsoren-Betreuungs-Teams, die jedoch mit niemandem in Are in Kontakt geraten seien. Die betroffenen Personen waren zuletzt beim Herren-Weltcup in Kvitfjell in Norwegen. Er werde nicht erwartet, dass Sportler oder Betreuer im Damen- oder Herren-Weltcup angesteckt worden seien, hieß es vom Weltverband.

Durch das ungewollte Saisonende feiert Brignone den größten Erfolg ihrer Karriere. Die 29-Jährige gewinnt den Gesamtweltcup dank 153 Punkten Vorsprung auf Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin. Allerdings hatte die Amerikanerin wegen des plötzlichen Todes ihres Vaters zuletzt einen Monat pausiert und acht Rennen ausgelassen. Sie wollte eigentlich in Are zurückkehren und noch einmal an den Start gehen.

Brignone holte neben der große Kristallkugel für den Gesamtweltcup auch die kleinen Trophäen als Siegerin der Riesenslalom- und der Kombinationswertung. Petra Vlhova aus der Slowakei gewann die Kugeln für die Slalom- und die Parallel-Wertung. Im Super-G und in der Abfahrt war Corinne Suter aus der Schweiz die Beste.

Die Ski-Männer hoffen derweil, am Wochenende in Kranjska Gora in Slowenien noch ihre letzten beiden Rennen bestreiten zu können. Auch dort ist der Sieg in der Gesamtwertung noch nicht entschieden.

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