Berlin

Klinsmann streicht Profis Winterurlaub - Neuzugänge möglich

Jürgen Klinsmann
Bittet die Hertha-Profis früher als angedacht zur Wintervorbereitung: Jürgen Klinsmann. Foto: Andreas Gora/dpa

„Eigentlich war der 2. Januar mit der Abreise nach Florida als Start vorgesehen”, sagte Klinsmann, „doch wir wollen vier oder fünf Tage früher einsteigen”, sagte der neue Coach in einem Facebook-Chat am Dienstag. Auch die geplante USA-Reise stehe noch auf dem Prüfstand. Hertha empfängt zum Start der Rückrunde am 19. Januar 2020 Rekordmeister Bayern München.

Der Weltmeister von 1990 schloss in dem halbstündigen Chat auch Neuzugänge in der Winterpause nicht aus. „Natürlich hocken wir zusammen und schauen, ob etwas machbar ist”, sagte Klinsmann. Allerdings müsse das zu Hertha und Berlin mittel- und langfristig passen. Dass gleich mehrere Neuzugänge den in Abstiegsnöten befindlichen Hauptstadtclub für die Rückrunde verstärken werden, schloss der Coach aber aus: „Ich glaube nicht, dass wir drei Neuzugänge benötigen.”

Der ehemalige Weltklassestürmer vertraut dem Kader, der ihm zur Verfügung steht. Angesichts der Leistungen gegen Dortmund (1:2) und dem 2:2-Remis bei Eintracht Frankfurt glaubt der Trainer, dass die Spieler die Situation Abstiegskampf jetzt auch verinnerlicht hätten, „denn vor der Saison hat keiner daran gedacht”.

Darum spricht sich Klinsmann auch für ein reines Fußballstadion aus: „Das macht pro Jahr acht bis zehn Punkte aus. Und wenn du die hast, hast du schon mal ein gutes Startkapital.” Hertha befindet sich nach 14 Spieltagen mit zwölf Zählern auf dem 15. Platz der Bundesligatabelle. Bis zur Winterpause will Klinsmann gegen Freiburg, Leverkusen und Mönchengladbach deshalb noch möglichst viele Punkte holen. „Das sind drei Hammerspiele. Wir brauchen dringend einen Dreier gegen Freiburg”, sagte Klinsmann im Hinblick auf das kommende Heimspiel gegen den badischen Sportclub am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

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