Bad Mitterndorf

Lukas Müllers Ja zum Leben: „Könnte auch im Grab liegen”

Lukas Müller
Will zum zweiten Mal nach seinem Unfall 2016 an die Schanze nach Bad Mitterndorf zurückkehren: Lukas Müller. Foto: Daniel Karmann/dpa

„Ich gehe viel bewusster durchs Leben und schätze Kleinigkeiten viel mehr”, sagte der 27-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. „Ich habe gemerkt, dass eine einzige Sekunde reicht, und dein ganzes Leben dreht sich in eine völlig andere Richtung.”

Der Österreicher war 2016 bei der Skiflug-Weltmeisterschaft als Vorspringer auf der österreichischen Schanze am Kulm bei starkem Schneefall mit dem Rücken auf dem Hang aufgeschlagen und hatte sich den sechsten und siebten Halswirbel gebrochen. Inzwischen kann er auch ohne den Rollstuhl wieder ein paar Schritte gehen.

Müller sagte: „Ich glaube, dass es der gesamten Gesellschaft guttun würde, wenn man einfach hin und wieder seine Situation überdenkt und Gründe findet, warum das Leben, was man gerade hat, eigentlich ganz gut ist, auch wenn es noch so viel besser sein könnte.” An diesem Wochenende will er anlässlich des dort stattfindenden Weltcups zum zweiten Mal nach seinem Unfall an die Schanze nach Bad Mitterndorf zurückkehren.

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