Hamburg

Mathilda Karlsson enttäuscht: „Lebenstraum geplatzt”

Pferdesport
Der Reitsport-Weltverband FEI hat Tricksereien bei der Olympia-Qualifikation aufgedeckt. Foto: Malte Christians/dpa

Für sie sei „ein Lebenstraum geplatzt”. Die Reiterin ist in Sri Lanka geboren und wurde im Alter von drei Monaten von schwedischen Eltern adoptiert. Sie lebt seit rund 17 Jahren in Deutschland.

Die östlich von Hamburg in Grönwohld lebende Karlsson hatte ihren Startplatz für die Spiele in Tokio verloren, da die Internationale Reiterliche Vereinigung FEI Unregelmäßigkeiten bei Qualifikations-Turnieren festgestellt hatte. So sollen Startgelegenheiten nur informierten Sportlern bekannt gewesen sein, damit sie bei geringer Konkurrenz Qualifikationspunkte für Olympia sammeln konnten.

Für Karlsson geht es um Turniere im französischen Villeneuve-Loubet: „Ich fühle mich ungerecht behandelt. Die Pläne wurden vom französischen Verband eingereicht, von der FEI genehmigt”, sagte die 35-Jährige: „Ich habe nichts falsch gemacht.” Sie will sich mit dem Nationalen Olympischen Komitee von Sri Lanka über das weitere Vorgehen beraten.

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