München

Müller über das Zuzeln: „Nicht meine Variante Nummer 1”

Paradebayer
Das Zuzeln von Weißwürsten ist nicht so sein Ding: Thomas Müller. Foto: Matthias Balk/dpa

„Natürlich: Wenn kein Besteck da ist, dann zuzel ich auch. Lieber eine gezuzelte Weißwurscht als gar keine”, sagte der Offensivspieler des FC Bayern München lachend in der Januar-Ausgabe des Vereinsmagazins „51”. Das Auslutschen sei „nicht meine Variante Nummer 1.”

In Sachen Schnitttechnik beim Essen von Weißwürsten steht Müller vielem offen gegenüber. Zunächst sei der Bananenschnitt sein „favorisiertes Modell” gewesen, „aber jetzt bin ich auf den Kreuzschnitt gestoßen, der irgendwie ein bisschen eleganter wirkt. Sollte demnächst mal ein noblerer Anlass anstehen, werde ich einen Praxistest machen”, erzählte der frühere Fußball-Nationalspieler.

In dem Interview über Bayern und Traditionen sprach Müller auch über Persönlichkeiten im Freistaat. Auf die Frage, welche drei historischen Bayern ihm außerhalb des Fußballs als Erstes einfielen, nannte der Ex-Weltmeister eine breite Mischung. „Ich denke, viele verbinden mit Bayern Franz-Josef Strauß. Sehr bekannt ist sicher auch Ludwig II. Spontan denke ich noch an Karl Valentin, Markus Wasmeier, den Hackl Schorsch - und einen Papst hatten wir mit Benedikt XVI ja auch”, sagte Müller. „Und nicht zu vergessen: Meister Eder und sein Pumuckl. Also ich finde, da kommt schon eine ganz illustre Mischung zusammen.”

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