Mannheim/Augsburg

München verliert deutlich - DEG in der Krise

Mark Voakes
Die zwei Treffer von Mark Voakes reichten den Münchnern nicht. Foto: Tobias Hase/dpa

Der deutsche Eishockey-Vizemeister EHC Red Bull München hat seinen letzten Auftritt vor dem ersten Viertelfinalspiel in der Champions League verpatzt.

Zwei Tage vor dem Hinspiel bei Djurgården Stockholm verlor der Tabellenführer deutlich bei den Augsburger Panthern 2:5 (0:1, 1:4, 1:0).

Die zwei Treffer von Mark Voakes (27./57.) waren zu wenig für die Mannschaft von Trainer Don Jackson, die gleich vier Treffer in Unterzahl kassierte. Als einzige von anfangs drei deutschen Teams mischen die Münchner in der Runde der besten acht der Champions League noch mit.

In der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga verringerte sich nach der vierten Saisonniederlage der Vorsprung auf Verfolger Straubing Tigers. Der Abstand ist mit zehn Zählern aber weiter deutlich. Der niederbayerische Außenseiter Straubing setzte seine starke Saison mit dem 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gegen den ERC Ingolstadt fort.

Der Tabellendritte Adler Mannheim verschärfte unterdessen mit vier Treffern in den letzten neun Minuten die sportliche Krise der Düsseldorfer EG. Nach einem 1:3 setzte sich der deutsche Eishockey-Meister noch mit 5:3 (1:1, 0:1, 4:1) durch.

Die Adler bestätigten ihren Aufwärtstrend. Die Düsseldorfer mussten zwei Tage nach dem klaren 1:4 im Derby gegen die Kölner Haie den nächsten Rückschlag einstecken und rutschen auf Platz acht ab. „Wir haben bis zehn Minuten vor Schluss ein gutes Spiel gemacht. Es kann nicht sein, dass wir dann so einbrechen”, sagte Stürmer Charlie Jahnke, der zum 2:1 getroffen hatte, bei MagentaSport. In der Tabelle zogen die formstarken Kölner dank des 4:1 (4:0, 0:0, 0:1) gegen die Iserlohn Roosters am Rivalen DEG vorbei.

Mit vier Treffern schoss Nationalstürmer Daniel Pietta die finanziell angeschlagenen Krefeld Pinguine zum 6:4-Erfolg (2:2, 2:1, 2:1) beim Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings. Die DEL-Zukunft der Krefelder ist indes weiter ungewiss. Der frühere Serienmeister Eisbären Berlin verlor gegen die Grizzlys Wolfsburg mit 5:6 (3:2, 2:2, 0:1) nach Penaltyschießen.

Harold Kreis
Die Düsseldorfer EG um Trainer Harold Kreis steckt weiterhin in der Krise. Foto: Marcel Kusch/dpa

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