Berlin

NRW macht Druck: „Bis Tokio” Klarheit über Olympia-Bewerbung

Olympia-Initiative
Wollen Olympia 2032 nach NRW holen: Sportmanager Michael Mronz (l) und Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: Fabian Sommer/dpa

„Berlin 2032, das glaube ich nicht”, sagte der Regierungschef des bevölkerungsreichsten Bundeslandes in Berlin. „Und 2036 erst recht nicht.” Von einer Bewerbung um Olympia 100 Jahre nach den von den Nationalsozialisten missbrauchten Spielen hatte bereits Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nachdrücklich abgeraten.

Auch mit Hamburg rechnet Laschet nach der Niederlage im Referendum um eine Bewerbung für 2024 nicht. „Und von der bayerischen Staatsregierung haben wir die Zusage, dass sie Rhein-Ruhr unterstützt”, sagte Laschet, der damit einen erneuten Münchner Vorstoß auch mit Blick auf Winterspiele ausschloss.

Sportmanager Michael Mronz, der die NRW-Initiative gestartet hatte, bewertet international die Bewerbung des australischen Brisbane hoch. Neben Jakarta (Indonesien) und einer koreanischen Kandidatur, rechnet er noch mit Vorstößen aus Katar und Argentinien. „Es gibt wieder mehr starke Bewerbungen”, sagte der Kölner, der diese Entwicklung auf den Reformprozess des Internationalen Olympischen Komitees zurückführt. Für 2024 und 2028 gab es mit Paris und Los Angeles insgesamt nur zwei Bewerber.

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