Bonn

Nada: Doping-Kontrollsystem kann schnell wieder anlaufen

NADA       -  Logo der Nationalen Anti-Doping-Agentur.
Logo der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Foto: Jörg Carstensen/dpa

„Sofern es die Lage zulässt, wird die Nada auch wieder klassische Dopingkontrollen durchführen”, teilte die in Bonn ansässige Agentur auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. „Die Logistik ist weiterhin in vollem Umfang vorhanden und das Kontrollsystem kann sehr schnell wieder in gewohnter Quantität und Qualität anlaufen.”

Die verschobenen Tokio-Spiele werden wegen der Coronavirus-Pandemie vom 23. Juli bis 8. August 2021 ausgetragen. Je nach Entwicklung dürfte ein Teil der Olympia-Qualifikationen noch in diesem Jahr stattfinden. Wegen der Corona-Krise musste die Nada die klassischen Urin- und Blut-Tests einstellen. „Die Nada bewertet die Lage auf Basis der Informationen der zuständigen Behörden täglich neu und kann, wenn dies die Lage wieder zulässt, umgehend mit der Durchführung von Dopingkontrollen beginnen.”

Die Agentur verwies zudem darauf, dass grundsätzlich auch für die Verschiebung der Olympischen Spiele die Nominierungsgrundsätze des Deutschen Olympischen Sportbundes gelten würden. „Danach müssen alle potenziellen Teilnehmer ein halbes Jahr vor den Olympischen Spielen in einem Testpool der Nada registriert sein und für Dopingkontrollen zur Verfügung stehen”, teilte die Nada mit. Bei einer Wiederaufnahme des Spielbetriebs soll auch in der Fußball-Bundesliga wenn möglich getestet werden. „Sofern es die Lage zulässt, wird die Nada auch wieder klassische Dopingkontrollen durchführen”, hieß es.

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