Hamburg

Rettig: Krise als Start für „andere DNA des Profifußballs”

Andreas Rettig       -  St. Paulis Sportdirektor Andreas Rettig.
St. Paulis Sportdirektor Andreas Rettig. Foto: Christian Charisius/dpa

„Ich würde mir wünschen, dass eine neue Debatte angestoßen wird”, sagte der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) und kaufmännische Geschäftsleiter des Zweitligisten FC St. Pauli im „After Corona Club” des Norddeutschen Rundfunks.

„In den Schulen gibt es zwei, in einigen Bundesländern drei Sportstunden. Die dritte fällt meist noch aus. Da schmeißt der Musiklehrer den Ball in die Mitte und sagt: Nun macht mal Sport”, sagte der 56-Jährige in der Talkrunde.

Die erzwungene Fußball-Pause setzt auch Rettig zu: „Am Samstag um 15.30 Uhr habe ich vor dem Bildschirm gesessen und mir alte Schwarten angeschaut - man ist auf dem Weg in die Depression. Hier geht man mit der Axt an die Fußballseele.”

Dennoch sieht der frühere Funktionär in der Krise auch Chancen. So könnten „abstoßende” goldene Steaks und einfliegende Frisöre hinter sich gelassen werden. „Die Krise kann der Startschuss für eine andere DNA des Profifußballs werden”, meinte Rettig.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • dpa
  • Andreas Rettig
  • FC Sankt Pauli
  • Norddeutscher Rundfunk
  • Profifußball
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!