Halle

Rudern: Olympiasiegerin Lier beendet Karriere

Julia Lier
Beendet ihre aktive Ruder-Karriere: Olympiasiegerin Julia Lier. Foto: Raul Caro/epa/dpa

Die seit dem letzten Sommer an einer schweren Rippenverletzung laborierende Athletin vom HRV Böllberg/Nelson sieht keine Chance mehr für hohe Trainingsbelastungen im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio. „Ich achte auf meine Gesundheit”, sagte Lier am Stützpunkt Halle, „ich bin nicht bereit, mich kaputt machen zu lassen.”

Der Deutsche Ruderverband (DRV) verlangt bis Ende Februar schon Topform von den Olympia-Kandidaten, um dann nach einem Test im Trainingslager in Portugal die Bootsbesatzungen einzuteilen. Für Lier sei das nicht zu schaffen.

Die Weltmeisterin von 2014 und WM-Dritte von 2015 hatte sich nach dem Olympiasieg von Rio in Absprache mit dem Verband auf ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin konzentriert und war im Oktober 2017 wieder ins Boot zurückgekehrt. Im November 2018 gab es nach einem Stützpunkttraining erste körperliche Probleme nach einer Überbelastung. Lier holte zwar Anfang Juni 2019 bei den Europameisterschaften in Luzern noch den Titel im Doppelvierer, danach zeigten sich Symptome einer Stressfraktur an der sechsten Rippe, deren Folgen zum Rücktritt der Sportsoldatin führten. Lier gab im vergangenen Jahr Bundestrainer Marcin Wittkowski die Schuld an ihrer Verletzung.

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