Rostock

Schenk erwartet von Kollegen keine Doping-Ehrlichkeit

Nach seiner Dopingbeichte erwartet der Zehnkampf-Olympiasieger des Jahres 1988, Christian Schenk, von seinen früheren Sportkollegen nicht mehr Ehrlichkeit über deren eigene Doping-Vergangenheit.
Olympiasieger
Christian Schenk bei seiner Buchlesung in Rostock. Foto: Danny Gohlke
Jeder habe sein Leben zu führen, betonte Schenk in Rostock bei der ersten Lesung aus seiner Autobiografie „Riss - mein Leben zwischen Hymne und Hölle”. Vor gut 200 Zuhörern in der Thalia-Buchhandlung forderte er jedoch, dass für die Kinder in den Nachwuchsarbeit gute Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen. Wenn sie Leistungssport betreiben, dürften sie nicht in die Situation kommen zu denken, dass sie Dopingmittel nehmen müssten. Schenk ging davon aus, dass der heutige Sport in Deutschland „wirklich sauber ist”.