Leverkusen

Vollands Ausfall trifft Bayer empfindlich - „Das ist bitter”

Kevin Volland
Leverkusen muss vorerst auf Kevin Volland verzichten. Foto: Federico Gambarini/dpa

Der lange Ausfall von Torjäger Kevin Volland trifft Bayer Leverkusen an der empfindlichsten Stelle.

Denn ohne den zuverlässigen Torjäger, der an 18 von 40 Bundesligatreffern in dieser Saison direkt beteiligt war, fehlt dem Tabellenfünften die Entschlossen- und Treffsicherheit im Angriff. „Das ist natürlich bitter für uns”, sagte Abwehrspieler Sven Bender nach dem 2:0 (1:0) gegen den FC Augsburg.

Gerade mit Blick auf die nächsten Aufgaben in drei Wettbewerben. Bei den Spielen in Porto am Donnerstag, in Leipzig am Sonntag und danach gegen Union Berlin entscheidet sich, wo die Reise für die ambitionierten Leverkusener hinführt. Volland, der sich einen Riss des Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zugezogen hat, fällt nach Vereinsangaben vom Montag voraussichtlich drei Monate aus. Dies ergab eine letzte Untersuchung am Montag in München, wo der Bayer-Profi auch operiert wird.

Der Offensivspieler hatte sich die Verletzung im Europa-League-Spiel gegen den FC Porto am vergangenen Donnerstag kurz vor Spielende zugezogen. Ursprünglich dachte Peter Bosz, dass die Verletzung nicht so schlimm sei. Erste Untersuchungen hatten ergeben, dass „nichts kaputt ist”. Nun muss der Bayer-Coach schauen, wie er seine Angriffsreihe ohne „Mr. Zuverlässig” bildet. Am Sonntag war Lucas Alario der zentrale Stürmer, doch der Argentinier blieb glücklos.

Mit der Chancenverwertung seines Teams war Bosz nach dem ungefährdeten Erfolg gegen Augsburg nicht einverstanden. „Wir müssen das dritte Tor machen und schaffen das nicht. Ich bin total unzufrieden mit dem, was wir da geleistet haben”, sagte der Bayer-Coach. „Ich hoffe, dass wir daraus lernen.”

Bosz wird die Vertretung seines besten Torschützen auf mehrere Schultern verteilen müssen. Kai Havertz ist wieder in guter Form, auch Moussa Diaby und Nadiem Amiri, die beiden Torschützen gegen Augsburg, kommen immer besser zum Abschluss. Im Hause Diaby wird allerdings Nachwuchs erwartet, daher kann auch der junge Franzose, mit dem gegen Augsburg eigentlich gar nicht gerechnet worden war, kurzfristig ausfallen. Amiri, der erstmals für Leverkusen in der Bundesliga traf, konnte zumindest seine Kritiker im privaten Kreis beruhigen. „Ich bin ja schon gefragt worden, ob ich überhaupt noch Tore schießen kann”, sagte der 23-Jährige.

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