Stuttgart

Voss und Dauser hoffen am letzten Tag auf Medaillen

Lukas Dauser
Turner Lukas Dauser muss sich am Barren gegen sieben hochkarätige Konkurrenten behaupten. Foto: Marijan Murat/dpa

Der Unterhachinger Dauser misst sich mit sieben hochkarätigen Konkurrenten am Barren. Rund 100.000 Besucher kamen nach Angaben der Organisatoren zu den 14 Entscheidungen der dritten Titelkämpfe in der Hanns-Martin Schleyer-Halle nach 1989 und 2007.

Nachdem Elisabeth Seitz am Stufenbarren und Nick Klessing an den Ringen ihre Medaillen-Träume nicht realisieren konnten, ruhen die letzten Hoffnungen des Deutschen Turner-Bundes auf Voss und Dauser. Doch angesichts der Weltklasse-Feldes wird es auch dieses Duo schwer haben, selbst wenn alles optimal läuft. Dausers Vorteil ist, dass einige Favoriten den Einzug ins Finale verpasst hatten. Wie die beiden besten Russen und der Chinese Zou Jingyuan, der im Teamfinale dann beeindruckende 16,383 Punkte am Barren bekam. „Er ist das Maß aller Dinge am Barren. Aber es gibt eine Qualifikation, und da müssen alle durch”, sagte der 26-jährige Deutsche.

Voss wertete schon das Erreichen des Mehrkampf-Finals, das sie mit einen tollen zehnten Rang abschloss, und den Einzug in den Balken-Endkampf bei ihrer ersten WM-Teilnahme als „Riesen-Erfolg”. Doch der international auf diesem Niveau noch unerfahrenen deutschen Meisterin ist alles zuzutrauen. Als Siebtbeste des Vorkampfes kann sie angreifen. Doch vermutlich ist ihre Übung noch nicht schwer genug, um Edelmetall zu holen. „Es kann alles passieren. Ich gebe wie immer mein Bestes”, sagte die BWL-Studentin vor dem Showdown.

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