Dortmund

Watzke: Klopp-Abschied war ein Fehler, aber alternativlos

Watzke und Klopp
Arbeiteten viele Jahre erfolgreich bei Borussia Dortmund: Hans-Joachim Watzke und Jürgen Klopp. Foto: Federico Gambarini/dpa

In einem am 14. Oktober erscheinenden Buch über Watzkes Zeit beim Fußball-Bundesligisten zitiert die „Bild” vorab den BVB-Boss mit den Worten: „Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn wir die ganze Mannschaft ausgetauscht hätten - und nicht den Trainer. Denn so einen Trainer, das war mir klar, würden wir nie mehr wieder bekommen, gute Spieler aber schon. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.”

Das Buch „Echte Liebe - ein Leben mit dem BVB” stellt der 60-Jährige am Donnerstag gemeinsam mit Klopp in Dortmund vor. Watzke hat die 288 Seiten gemeinsam mit FAZ-Korrespondent Michael Horeni verfasst.

Der BVB-Boss räumte jedoch auch ein, dass die Trennung von Klopp nach sieben erfolgreichen Jahren mit zwei Meistertiteln, Pokalsieg und Champions-League-Finale alternativlos war: „Jürgen hätte es nicht mehr gemacht, das hat man gespürt.” Trotzdem trauere er dem Coach des FC Liverpool noch nach. „So ein Verhältnis, wie ich es mit Jürgen über sieben Jahre beim BVB hatte, das hat es vorher nicht gegeben. Und so ein Verhältnis wird es wahrscheinlich auch nie wieder geben.”

In dem Buch erzählt Watzke ebenso von langen Skat-Abenden mit dem Coach, Gesprächen am Küchentisch und wie irre die Meisterparty 2011 endete - als Klopp am nächsten Morgen verkatert auf einem Lkw aufwachte. Ganz alleine, irgendwo in einer Lagerhalle. Der Trainer habe bei der Meister-Fahrt mit einem Lkw durch Dortmund „anfängerhaft getrunken”, so Watzke, und sei dann einfach eingeschlafen.

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