Xhaka kritisiert Anfeindungen: „Nicht nachvollziehbar”

Granit Xhaka
Granit Xhaka, Spieler des FC Arsenal, führt den Ball. Foto: Nick Potts/PA Wire/dpa

London/Zürich (dpa) - Nach dem Eklat zwischen Fußballprofi Granit Xhaka und den Fans seinen Vereins FC Arsenal hat sich der als Kapitän abgesetzte Schweizer enttäuscht geäußert.

„Es war sehr schmerzhaft und frustrierend”, sagte Xhaka der Zeitung „SonntagsBlick” über Buhrufe und Pfiffe bei seiner Auswechslung im Heimspiel gegen Crystal Palace (2:2). „Für mich ist diese Reaktion noch heute nicht nachvollziehbar, vor allem in dieser Vehemenz und wie extrem ich hier angefeindet wurde.”

„Wenn ich und das Team nicht gut spielen, müssen wir uns das auch anhören und an uns arbeiten”, sagte der 27-Jährige, der vor seiner Zeit in London als Profi in Mönchengladbach spielte. „Aber wenn man den eigenen Kapitän beleidigt und beschimpft, bringt man Unruhe und schlechte Stimmung in das Team, das man eigentlich unterstützt. Das macht für mich keinen Sinn und schwächt den Zusammenhalt.”

Soziale Medien würden zunehmend „zum Forum für Leute, die andere beleidigen wollen”. Für ihn sei ein Punkt erreicht, „wo ich klar sagen muss, dass man mal inne halten und überprüfen sollte, ob das nicht komplett aus dem Ruder läuft”.

Arsenal-Trainer Unai Emery hatte am Freitag auch Xhakas Zukunft in London in Frage gestellt. „Ich weiß nicht, ob er noch mal für uns spielt”, sagte Emery. „Ich weiß nicht, ob er im Kopf dazu in der Lage ist.” Xhaka sieht seine Zukunft dennoch bei den Gunners. „Ich werde weiter positiv bleiben, mich noch mehr reinhängen und beweisen, dass ich ein wichtiger Bestandteil dieses tollen Teams bin.” Inzwischen sei der Vorfall für ihn abgehakt, sagte Xhaka. „Und ich bin bereit.”

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