HAMMELBURG

Qualität im Wohnzimmer

SSP_4007_aktuell_24_11       -  Den Gegner staunen lassen, das wollen die Hammelburg Volleys gegen den SV Schwaig erreichen. Wie so etwas aussehen kann, zeigen auf unserem Bild (hinten, von links) Oscar Benner, Henning Schulte und Moritz Rauber.
Den Gegner staunen lassen, das wollen die Hammelburg Volleys gegen den SV Schwaig erreichen. Wie so etwas aussehen kann, zeigen auf unserem Bild (hinten, von links) Oscar Benner, Henning Schulte und Moritz Rauber. Foto: ssp

Volleyball

2. Bundesliga Süd Männer TV/DJK Hammelburg – SV Schwaig (Samstag, 20 Uhr)

„Folgen wir der Tradition, geht das wieder in den Tie-Break“, unkt Hammelburgs (6./15) Trainer Tado Karlovic vor dem wichtigen Heimspiel gegen Vize-Meister SV Schwaig (3./19). Und in der Tat, gingen alle bisherigen Partien gegen die Gelb-Blauen über fünf Sätze. Drei Siege konnten die Mittelfranken dabei auf ihrem Konto verbuchen. Dass diese Bilanz in Richtung der Saalestädter verschoben werden soll, steht zumindest auf dem vorweihnachtlichen Wunschzettel der Volleys. Nach den beiden zurückliegenden eher unruhigen Wochen, einer deutliche Schlappe gegen Spitzenreiter Rüsselsheim sowie einem einem echten Kraftakt gegen die Frankfurter Internatsboys, haben die Saalestädter die Parole „Zusammenhalt“ ausgegeben. „Lasst uns endlich wieder als Team auftreten und wie zu Beginn der Saison das zeigen, was wir wirklich draufhaben“, appellierte Diagonalangreifer und Liga-MVP Peter Wolf jüngst an seine Mitstreiter. Gemeinsam mit dem tollen Hammelburger Publikum und einer geschlossenen Mannschaftsleistung soll nämlich auch ein weiteres Ziel verfolgt werden: die weiße Weste im eigenen „Wohnzimmer Saaletalhalle“ zu bewahren.

Ein kollektives Auftreten von Team und Zuschauern wird auch nötig sein, „denn mit Schwaig kommt neben den Internatsmannschaften das professionellste Team nach Hammelburg“, sagt Trainer Tado Karlovic. „Die Jungs trainieren so häufig wie keine andere Mannschaft, können immer auf Großfeld trainieren und verfügen über einige Spieler, die außer Volleyballspielen quasi nichts anderes tun.“ Dabei hat sich das Gesicht der Mittelfranken kaum verändert. Einem Abgang nach Eltmann stehen zwei Zugänge gegenüber, bei denen Mittelblocker Phelipe Martins aus der ersten portugiesischen Liga den spektakulärsten Transfer darstellt. „Somit verfügt Schwaig über die gleiche Spielstärke wie die vergangenen Jahre und wird wieder um die Meisterschaft mitspielen“, ist Karlovic überzeugt, was auch die bisherige Bilanz der Schwaiger bestätigt. Einzig gegen Ligaprimus Rüsselsheim und Meister Eltmann zog das Team des Slowaken Jozef Janosik den Kürzeren und war das einzige Team, welches das Frankfurter Internat deutlich besiegen konnte – ein echtes Qualitätssiegel. Für einen Hammelburger Akteur wird das Heimspiel am Samstag zu einem kleinen Familientreffen. Branko Damjanovic freut sich auf Landsmann Perica Stanic, der bisher bereits drei goldene MVP-Medaillen abstauben konnte. Beide haben in der kleinen Gemeinde Odzak in Bosnien für den selben Verein gespielt. „Was erneut zeigt, wie klein diese Volleyball-Familie ist“, so Hammelburgs Headcoach, der sich auf das Duell der beiden Außen freut.

Ein weiterer Kroate wird im Spiel wohl pausieren müssen: TV/DJK-Mittelblocker Mario Radman, der zuletzt und zum wiederholten Male für sein Team die Zähne zusammengebissen hatte, leidet erneut unter großen Schulterschmerzen. Und wegen eines vergleichbaren Leidens von Kapitän Felix Bendikowski, hängt auch dessen Einsatz „an der seidenen Schultersehne“. Bendikowski hatte das Training aussetzen müssen und sich ins MRT begeben. Ob er seinem Team zur Verfügung steht, zeigt sich erst am Samstag Abend.

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