Hammelburg

Die Fusionitis greift auch auf Hammelburg über

Aus der Saalestadt wird die nächste Fußball-Partnerschaft gemeldet. Künftig werden die Kräfte mit dem FC Fuchsstadt gebündelt.
Zusammenarbeit auf breiter Fußballfront beschlossen: Unser Bild zeigt (von links) Christopher Krause, Sebastian Rost, René Gerner, Thomas Knüttel, Christina Luxem, Andreas Ruppert und Christian Ohmert.       -  Zusammenarbeit auf breiter Fußballfront beschlossen: Unser Bild zeigt (von links) Christopher Krause, Sebastian Rost, René Gerner, Thomas Knüttel, Christina Luxem, Andreas Ruppert und Christian Ohmert.
Zusammenarbeit auf breiter Fußballfront beschlossen: Unser Bild zeigt (von links) Christopher Krause, Sebastian Rost, René Gerner, Thomas Knüttel, Christina Luxem, Andreas Ruppert und Christian Ohmert.

Gemeinsam gehen die Fußballer des FC Hammelburg und FC Fuchsstadt künftig auf Punktejagd. Dies beschlossen die Vorstände beider Klubs, wobei Fuchsstadts Landesliga-Mannschaft eigenständig bleibt. Der Zusammenschluss betrifft Hammelburgs erste Mannschaft mit der zweiten Garnitur des Nachbarorts sowie Hammelburg II und Fuchsstadt III.

Nach einem Round-Table-Gespräch im Sportheim der Grün-Weißen vereinbarten die Vereinsoberen die Federführung des Stadtvereins. Ein gemeinsames Training ist turnusgemäß vorgesehen. Die Fuchsstädter Trainer bleiben Martin Halbig und Georg Hof (Torwarttrainer). Für beide fusionierten Teams stehen Robert Günther (bisher FC Obereschenbach) Stas Jampolski (bisher FC Untererthal) und Torwarttrainer Rene Piper zur Verfügung. Die Gründung der Spielvereinigung wurde im Vorfeld mit dem Spielleiter abgesprochen. Ziel ist nach Worten von Verhandlungsführer Christian Ohmert aus dem Vorstand des FC Hammelburg der Aufstieg der aktuell in der A-Klasse spielenden Hammelburger "Ersten". Generell streben beide Partner eine Verbesserung des Leistungsniveaus in allen Mannschaften, die Fortführung der gemeinsamen Jugendarbeit in leistungsgerechten Herrenmannschaften, den Erhalt der Spieler und die langfristige Aufrechterhaltung des Spielbetriebs an.

Besonderes Augenmerk legen die Vorstandsriegen auf die Jugendarbeit, die bereits 2018, auch mit dem FC Westheim, erfolgreich funktionierte mit leistungsgerechten Mannschaften in allen Altersgruppen, qualifizierten Trainern und engagierten Jugendleitern. Dem Verein die "Youngsters" zu erhalten und sie weiter zu entwickeln, hat für beide Fusionspartner Priorität. Denn zu abgewanderten Spielern und dem allgemeinen Mangel an Akteuren, rechnet Ohmert in den nächsten Jahren mit begrenztem Zuwachs an Jugendlichen.

Die Verantwortlichen waren sich einig, dass beide Partner von der neuen Allianz langfristig profitieren und die Entwicklung des Fußballs in der Region durch wachsende Spielerzusammenschlüsse und Rückzügen von Mannschaften ein Umdenken verlangt. Fuchsstadt und Hammelburg wollen deshalb ihre Energien bündeln und sich für die Zukunft mit erfolgreicher Jugendarbeit rüsten. Die Heimspiele der neu geschaffenen Teams werden in der Saalestadt ausgetragen.

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