Fuchsstadt

Neuigkeiten vom FC Fuchsstadt

Die Kohlenberg-Elf steht womöglich vor einem Umbruch.

Nachdem die coronabedingten Beschränkungen bei Kontaktsportarten gelockert sind, plant man bei den Fußballvereinen die Aufnahme des Trainingsbetriebes - auch beim Landesligisten FC Fuchsstadt , dessen Saisonfortsetzung für Mitte September terminiert ist. "Wir werden am 21. Juli die erste Übungseinheit ansetzen", sagt Martin Halbig . Fuchsstadts Trainer will die Sache allerdings mit Ruhe und Bedacht angehen. "Aufgrund der langen Pause werden wir vorsichtig beginnen. Das Verletzungsrisiko ist zu groß, wenn man gleich mit voller Pulle startet.".

Dabei steht dem Trainer fast der vollständige Kader zur Verfügung. "Lediglich Tim Kolb, der leider vor der dritten Knieoperation in Folge steht, wird in diesem Jahr nicht mehr auflaufen können. Bei Philipp Pfeuffer muss man noch abwarten, was möglich ist." Dass sich am Kohlenberg das Personalkarussell drehen wird, ist bekannt. Allerdings mit Verzug, was dem Trainer zumindest für den Rest der Spielzeit etwas Planungssicherheit gibt. "Johannes Feser, der bekanntermaßen zur DJK Büchold wechseln wird, spielt die Runde genauso noch zu Ende wie mein Sohn Dominik."

Von einer Karrierepause sieht unter den ungewöhnlichen Umständen auch Simon Bolz ab, der bei den zwölf noch auszutragenden Ligapartien der "Füchse" die Stiefel schnüren wird. "Dass die Drei bleiben, ist ganz wichtig, denn sie sind absolute Leistungsträger. Für sie kurzfristigen Ersatz zu finden, wäre schwierig", so Halbig.

Der FC-Coach wundert sich über Akteure anderer Klubs, die eine sechsmonatige Sperre in Kauf nehmen. "Aufgrund der geänderten Wechselbedingungen kann der abgebende Verein einen Spieler sechs Monate sperren. Dies scheint einigen Spielern nichts auszumachen, die vom neuen Verein lieber Geld nehmen als die Saison beim alten Verein zu Ende zu spielen."

Dreierrunde im Ligapokal

Gespannt ist Halbig auch, wie sich seine Schützlinge im neu geschaffenen Liga-Pokal schlagen werden. In der Landesliga Nordwest sind 18 Klubs teilnahmeberechtigt, ob alle an den Start gehen, ist noch nicht sicher. "Jedenfalls haben sich die Vereine auf den Modus geeinigt. Nach Lage der Dinge wird in sechs Dreier-Gruppen gespielt, wobei die Zusammensetzung unter regionalen Gesichtspunkten erfolgt."

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